Mehrere Anzeigen

Weil ihm die Pinkel-Pause verboten wird, zückt Mann (55) sein Messer ‒ und äußert rassistische Beleidigungen

Ein Messer liegt an einem Tatort auf dem Boden.
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Weil ihm das Pinkeln verboten wurde, zückte ein Mann sein Brotzeitmesser. (Symbolbild)

Gleich mehrere Anzeigen erwarten einem Mann aus dem Landkreis München, nachdem er eigentlich nur einen Pinkel-Stopp machen wollte. Doch die Situation eskalierte...

Einen 55-jährigen Mann aus dem Landkreis München erwarten nach einem Stopp zum Pinkeln gleich mehrere Anzeigen ‒ wegen Bedrohung, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr. Außerdem ermittelt das Fachkommissariat für rechte politische Kriminalität der Polizei München gegen ihn.

Der Mann fuhr am Montag mit seinem Pkw auf den Bereich einer Baustelle in Freimann. Dort wollte er nach ersten Erkenntnissen der Polizei urinieren.

Der Mann wurde jedoch von einem 27-Jährigen gestört, der vor Ort als Aufsicht arbeitet und dem 55-Jährigen seine Aktion verbot. Daraufhin bedrohte der 55-Jährige die Aufsicht verbal und äußerte dabei auch fremdenfeindliche und rassistische Inhalte. Der 27-Jährige hat seinen Wohnsitz in Dachau und eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Im weiteren Verlauf zog der Tatverdächtige ein Brotzeitmesser, mit dem er den 27-Jährigen auch drohte.

Währenddessen stieg ein 57-Jähriger aus München, der als Beifahrer im Pkw saß, aus diesem aus und machte in Richtung des 27-Jährigen eine bedrohliche Geste. Kurz darauf entfernten sich die beiden Tatverdächtigen.

Der 27-Jährige informierte den Polizeinotruf 110. Mehrere Streifen wurden zur Tatörtlichkeit geschickt.

Pinkel-Pause endet mit Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr

Die beiden Tatverdächtigen konnten in der Nähe angetroffen und kontrolliert werden. Dabei stellte sich heraus, dass der 55-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand, während er fuhr.

Er wurde neben der Bedrohung und Beleidigung wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt und konnte nach einer Blutentnahme wieder entlassen werden.

Sein Mitfahrer, der 57-Jährige, wurde wegen der Bedrohung angezeigt und konnte nach Beendigung der Anzeigenaufnahme entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 44 (Politisch motivierte Kriminalität – Rechts).

Polizeipräsidium München/jh

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