Herzensprojekt kurz vor dem Ziel?

Was wird in Milbertshofen /Am Hart neu 2020? – Die große Jahresvorschau des Viertelchefs

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Auf dem heutigen Knorr-Bremse-Gelände soll ein Wohn- und Arbeitsgebiet entstehen. Hier erhofft sich Fredy Hummel-Haslauer den Bau des im Stadtbezirk lang ersehnten Seniorenheims.

Auf das lang ersehnte Seniorenheim ist Bezirks-Chef Fredy Hzmmel-Haslauer besonders stolz. Was für Projekte nun im neuen Jahr noch geplant sind und was sich verändern wird...

Milbertshofen/am Hart – Wenn Fredy Hummel-Haslauer (SPD) 2019 in einem Wort zusammenfassen müsste, fiele seine Wahl auf: „gut“. Auf ein Projekt ist er besonders stolz: das lang ersehnte Seniorenheim im Bezirk. Was 2020 noch für den elften Stadtbezirk bereithält, verrät er im Hallo-Interview.

Herr Hummel-Haslauer, was war am letzten Jahr denn so gut? 

Vor allem der unermüdliche Einsatz für ein Seniorenheim im Viertel. Dessen Realisierung ist dadurch nun endlich in greifbare Nähe gerückt.

Das Seniorenheim kommt also. Wo genau? 

Da gab es zwei mögliche Punkte. Einmal der ehemalige Busbahnhof, der zweite liegt auf dem jetzigen Knorr-Bremse-Areal. Am Bahnhof können wir es nicht bauen, daher hat sich der BA dafür stark gemacht, das Bauvorhaben bei Knorr-Bremse unter der Bedingung zu unterstützen, dass das Seniorenheim mit in die Planung aufgenommen wird. Nun steht ein großer Schritt bevor: 2020 soll das Vorhaben beschlussfähig sein, also auch unser Seniorenheim endlich bestätigt werden.

Wenn Fredy Hummel-Haslauer (SPD) 2019 in einem Wort zusammenfassen müsste, fiele seine Wahl auf: „gut“. Auf das Seniorenheim im Bezirk ist er besonders stolz.

Stichwort Bauvorhaben: Wo tut sich 2020 in Milbertshofen etwas? 

An der Ecke Lerchenauer und Preußenstraße entsteht ein neues Wohn- und Arbeitsquartier (siehe Kasten). Dort wird heuer mit dem Bau begonnen. Auch an der Ecke Moosacher und Konstanzer Straße wird der Bau vorangetrieben.

Das bedeutet viel Zuwachs. Wie wirkt sich das auf den Verkehr aus? 

Mit der wachsenden Einwohnerzahl steigt auch die Anzahl der Autos auf den Straßen. Der Verkehr bricht bereits jetzt zu Stoßzeiten zusammen. Hoffnung auf Entlastung geben die Machbarkeitsstudie zur Seilbahn über den Frankfurter Ring und die Einführung einer Schnellbuslinie als Vorgänger der U26 Verbindung zwischen Kieferngarten und Am Hart. Auch die Überlegung, die Schleißheimer Straße mit der A99 zu verbinden, geht in die richtige Richtung: Es zeigt, dass die Stadt das Verkehrsproblem sieht – wenn auch etwas spät.

Gibt es sonst Projekte, die man anstoßen möchte? 

Eine Überlegung wäre, auf dem Gelände des alten Eisstadions, welches nach Fertigstellung des neuen SAP Garden abgerissen werden soll, ein anderes, sport- oder kulturbezogenes Angebot anzubieten. Was genau das werden soll, kann ich noch nicht sagen, es soll aber zum Charakter des Olympiaparks passen. 

Benedikt Strobach

Wohn- und Arbeitsraum am Olympiapark

Mit der Hofmark entsteht auf dem 83 Hektar großen Grundstück an der Preußen- und Lerchenauer Straße ein neues urbanes Quartier. Hier wird es 215 Wohneinheiten, eine Kita mit Platz für über 130 Kinder und Gewerbebauten, die etwa 1000 neue Arbeitsplätze schaffen, geben. 

Das Bauvorhaben der Isaria AG (Foto: Ackermann Architekten München) ist in fünf Baufelder aufgeteilt – drei davon für Gewerbe, zwei für Wohneinheiten. Heuer beginnen die Arbeiten für drei der Komplexe, bis 2022 sollen alle abgeschlossen sein. In der Mitte des Gebiets befindet sich eine über 2600 Quadratmeter große öffentliche Grünfläche. 

Auch im Bezirks­ausschuss fand das Vorhaben Zuspruch: Mit den Ergänzungen, die Fassaden zu begrünen, andere Außenwandfarbe zu verwenden und mehr Kfz-Stellplätzen – vor allem für Kita-Mitarbeiter und Eltern – zu realisieren, stimmten die Viertelpolitiker dem Vorhaben mehrheitlich zu.

best

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