Ausgezeichnete Integration

Der Verein „Kindergruppe Domagkpark“ wird für seine Arbeit geehrt

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Seit längerem bei der Initiative dabei: Kristina Davidovic (2. v. l.) mit Tochter Liljana (3) und Marco Hopp Trattner (2. v. re.) mit seinen beiden Söhnen.

Alle fühlen sich hier wohl. Die Eltern-Kind-Initiative in der Max-Bill-Straße bekommt den oberbayrischen Integrationspreis. Was den Verein so besonders macht...

Freimann – Spielende, lachende Kinder soweit das Auge reicht – in der Kindergruppe Domagk­park fühlen sie sich merklich wohl. 

Diese Arbeit wurde nun gewürdigt: Die Regierung von Oberbayern zeichnete die Eltern-Kind-Initiative in der Max-Bill-Straße für ihr soziales Engagement mit dem oberbayerischen Integrationspreis aus. 

1000 Euro Preisgeld

Neben der Ehrung erhielt die Initiative zusätzlich auch noch 1000 Euro Preisgeld. Marco Hopp-Trattner, Vorstand der Mitgliederverwaltung, zeigte sich darüber erfreut: „Es zeigt, dass unsere gemeinsame Arbeit Anerkennung findet. 

Das Preisgeld können wir für neue Aktivitäten und Spiele für die Kinder nutzen.“ Der 43-Jährige erklärt, was die Gruppe ausmacht: „Unsere Eltern-Kind-Initiative ist nicht einfach eine gewöhnliche Kita. 

Verschiedene Spielmöglichkeiten

Bei uns sollen sich auch die Eltern aktiv mit in die Planung von Aktivitäten und Erledigung von Aufgaben einbringen. So erleichtern wir unseren Betreuern die Arbeit und können uns in die Gruppe integrieren. 

Die Kinder profitieren vor allem durch die verschiedenen Spielmöglichkeiten und durch die vielen Eindrücke, die sie von den anderen Gruppenmitgliedern erhalten.“ Das bestätigt auch Kristina Davidovic, Projektvorstand der Initiative: „Meine Tochter ist seit Februar dabei. Seitdem habe ich enorme Lernsprünge bei ihr bemerkt.“

Weitere Kinder sind willkommen

Gegründet wurde die Gruppe im Jahr 2015. Zunächst gestaltete sich die Suche nach geeigneten Räumen jedoch schwierig: „Erst im Herbst 2016, nach unserem Einzug in der Max-Bill-Straße, konnten wir die Kindergruppe offiziell eröffnen“, verrät Davidovic. 

Seit dem Einzug hat sich viel getan: „Mittlerweile besteht unsere Gruppe aus 16 Kindern, 32 mithelfenden Eltern und vier pädagogischen Mitarbeitern“, verrät Hopp-Trattner. 

Vier der Kinder stammen aus geflüchteten Familien, auch sie werden gemeinsam mit ihren Eltern in die Gruppe integriert. Auch weitere Kinder sind willkommen – die Eltern müssen sich aber mit einbringen.

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