Münchens jüngster Anbieter DOTT

Offene Tür statt Roller-Frust – Spannender Blick hinter die Kulissen eines E-Scooter-Anbieters

Konstantin Burger, Regionalmanager von DOTT, gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
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Konstantin Burger, Regionalmanager von DOTT, gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
1100 solche E-Roller hat das Unternehmen im Einsatz.
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1100 solche E-Roller hat das Unternehmen im Einsatz.
Ein erster Blick in die Werkstatt eines E-Scooter -Anbieters.
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Ein erster Blick in die Werkstatt eines E-Scooter -Anbieters.
So dürfen die E-Scooter verteilt werden.
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So dürfen die E-Scooter verteilt werden.
So dürfen die E-Scooter abgestellt werden.
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So dürfen die E-Scooter abgestellt werden.
Konstantin Burger und Deutschlandmanager von DOTT, Jimmy Cliff.
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Konstantin Burger und Deutschlandmanager von DOTT, Jimmy Cliff.
Kontrol- und Wartungsregeln der Scooter.
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Kontrol- und Wartungsregeln der Scooter.
Ein Mechaniker bei der Arbeit.
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Ein Mechaniker bei der Arbeit.

Bisher waren Einblicke in die Werkstätten von E-Scooter-Anbietern in München tabu. Doch genau das gewährt jetzt der E-Scooter-Verleiher DOTT. Hallo war für Sie dabei...

München – 1000 Quadratmeter im hinteren Gewerbegebiet Garching: Ganz versteckt liegt es, das Herzstück von DOTT, dem siebten und somit jüngsten E-Scooter-Anbieter in der Landeshauptstadt. 1100 Roller hat das Unternehmen in der Stadt im Einsatz – mehr darf es nicht aufstellen. 

Als erster Münchner Scooter-Anbieter gewährte DOTT nun einen Blick hinter die Kulissen

Hunderte bunte Roller stehen säuberlich aneinandergereiht an einer Seite der quadratischen Halle. Hier werden sie gewartet, aufgeladen oder an drei Arbeitsplätzen repariert. „Drei Fahrer sammeln in Kooperation mit Nüwiel Elektrobikes und deren neu konzipierten E-Hängern die funktionsuntüchtigen Scooter im Stadtbereich ein und bringen sie zu uns“, erklärt Konstantin Burger (29), gebürtiger Münchner und Regionalmanager von DOTT. 

Nicht etwa vor Ort, nur in der Halle wird der Roller gecheckt: „Ein Drittel der Flotte kommt abends rein“, sagt Burger. „Nach seiner Arbeit testet jeder Mechaniker selbst das von ihm gewartete Gerät.“ Den Motor auszutauschen dauert für einen der gelernten Kfz-Mechaniker 30 bis 40 Minuten. Vandalismus kommt vor, „aber nicht so häufig, wie ein Reflektor ersetzt oder ein Griff getauscht werden muss, die Bremse nachgezogen und der Motor überprüft wird.“ 

Nach drei Stunden Ladezeit ist auch der Akku wieder fit für die Straße, schafft 30 Kilometer, hält 2500 Ladezyklen. Was nicht repariert und wiederverwendet werden kann, kommt in gesonderte Behälter. Plastik, Kunststoff, Metall und Batterien werden recycelt. 

Sicherheit und Verantwortung nehme die Firma sehr ernst

 Infotafeln weisen die Mitarbeiter auf drei Sicherheits-Stationen hin, die ein Roller durchlaufen muss, bevor er zum Einsatz darf. Schulungen erklären, wo und in welchem Abstand die Roller in der Stadt stehen dürfen. Burger deutet auf ein Plakat, das im Eingangsbereich hängt: „Maximal drei Scooter dürfen alle hundert Meter stehen, nie in Abschleppbereichen, auf Fluchtwegen oder Ausgängen, etwa im U-Bahn-Bereich. Wir stehen in engem Kontakt mit dem KVR und der Polizei, sind auf Akzeptanz angewiesen“, betont Burger. „Falsch geparkte Scooter bleiben negativ in Erinnerung...“ 

Jimmy Cliff (35), Deutschlandmanager, mag München als Standort: „Hier gibt es eine gute Zusammenarbeit und alle Ämter sind erreichbar. In Berlin ist es viel chaotischer.“ Ein Geheimnis gibt er doch preis. Im Frühjahr kommt ein neues Scooter-Modell dazu: Mit Wechsel-Akku, der vor Ort getauscht werden kann. Weitere Details möchte man trotz Transparenz-Offensive aber doch nicht verraten. 

M.J. Hlawica

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