Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt

München: Polizei beendet verbotenes Kraftfahrzeugrennen auf der Landshuter Allee

Die Polizei München musste im Olympiapark in verbotenes Kraftfahrzeugrennen unterbinden.
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Die Polizei München musste im Olympiapark in verbotenes Kraftfahrzeugrennen unterbinden.

Die Polizei München hat ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen in der Landshuter Allee gestoppt. Führerscheine und Fahrzeuge der Fahrer wurden beschlagnahmt.

  • Die Polizei München hat ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen auf der Landshuter Allee gestoppt
  • Die Fahrer erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 125 km/h bei erlaubten 60 km/h
  • Die Führerscheine und Fahrzeuge der Fahrer wurden beschlagnahmt

München/Olympiapark - Am Wochenende hat die Polizei München ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen in der Triebstraße bemerkt und die Fahrer auf der Landshuter Allee gestoppt. Sowohl die Führerscheine, als auch die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt.

München: Polizei stoppt Kraftfahrzeugrennen auf der Landshuter Allee - Geschwindigkeiten bis zu 125 km/h

Am Samstag, 13.06.2020, gegen 00:30 Uhr, bemerkten Beamte der Münchner Verkehrspolizei im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Triebstraße zwei Pkw und zwei Motorräder, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts fuhren.

Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen Audi Pkw, einen Honda Pkw, ein BMW Motorrad und ein Suzuki Motorrad. Die Fahrzeuge fuhren auf die Landshuter Allee stadteinwärts, wobei es immer wieder zu starken Beschleunigungen der Fahrzeuge kam.

Die Nachfahrgeschwindigkeit der Streife betrug bis zu 125 km/h bei erlaubten 60 km/h in der Landshuter Allee. Mittels eingesetzter Sondersignale konnten alle Beteiligten angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.

München: Fahrer wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen angezeigt - Führerscheine und Fahrzeuge beschlagnahmt

Die Fahrer, ein 29-Jähriger aus Garmisch-Partenkirchen (Audi), ein 25-Jähriger aus München (Honda), ein 23-Jährige aus dem Landkreis Weilheim-Schongau (Suzuki) und ein 30-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen (BMW) wurden wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen angezeigt.

Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde die Beschlagnahme der Führerscheine und der Fahrzeuge vor Ort angeordnet und durch die Streife durchgesetzt. Die Ermittlungen zum Fall führt die Verkehrspolizei München.

Polizei München: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Ursachen bei schweren Verkehrsunfällen

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit einer der häufigsten Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.

Im Münchner Norden gab es in den letzten Wochen vermehrt Vorfälle, bei denen Raser von der Polizei angehalten wurden. So wurde zuletzt ein Motorradfahrer in der Schleißheimer Straße mit 66 km/h über dem erlaubten Geschwindigkeitslimit gestoppt.

Aufgrund der Zunahme der hohen Geschwindigkeitsvergehen in der Ingolstädter Straße im Vergleich zum letzten Jahr werden dort nun verstärkt Kontrollen durchgeführt. Zuletzt wurde hier eine Raserin mit 114 km/h bei erlaubten 50 km/h angehalten.

Polizeipräsidium München/best

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