HALLO Fasching!

Ja samma narrisch!? – Rosenmontag in der Redaktion

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Die Stadt ist im Faschingsfieber: Pünktlich zum Rosenmontag teilt die Hallo-München-Redaktion närrische Kindheitserinnerungen.

München – Hallo im Verkleidungsfieber – damals wie heute! Schwelgen Sie mit uns in Kindheitserinnerungen und staunen Sie, wie aus der Naschkatze eine Matrosin, aus dem Indianer ein Sträfling wurde

Fasching ist da – und die Erinnerungen schweifen zwangsläufig in die Kindheit. Als es noch besonders faszinierend war, seine Phantasie auszuleben und man sein konnte, wer man wollte... 

Sabina Kläsener (zuständig für die Samstagsausgabe) als Naschkatze

Mit vier Jahren war das bei mir eine Katze. Doch beim Kindergartenfasching wurde mein Kostüm durch meinen süßen Zahn glatt zur Naschkatze. Das ist nur eine von vielen schönen Erinnerungen – meine Mama war eine wahre Meisterin der Verkleidung und des Schminkens! Aber auch die Mütter der Kollegen haben sich ins Zeug gelegt – weitere narrische Schnappschüsse des Hallo-Teams im Kinderfasching sehen Sie hier. 

Sebastian Obermeir (zuständig für die Samstagsausgabe) als Rocker

Wie alt genau ich war, als ich im Fasching als Motorrad-Rocker ging – ich weiß es leider nicht mehr. Auf der Rückseite des Fotos ist keine Jahreszahl vermerkt. Eigentlich ist es aber auch egal. Der Kinderfasching im Gasthaus gegenüber war ja jedes Jahr aufregend. Ob eben als Rocker – zwar ohne Harley, dafür mit pinken Haaren und Kette um den Hals –, als Kätzchen oder Cowboy, nach Weihnachten und Geburtstag war der Fasching wohl meine Lieblingszeit. 

Meine Mama hat mir und meinem Bruder jedes Jahr mit den Kostümen geholfen und keine Mühen gescheut, uns die coolsten Requisiten zu besorgen. Einzig die Revolver waren ihr nie so recht. Die haben uns aber schon imponiert. Der Geruch der Platzpatronen gehört für mich zum Fasching wie Krapfen und Spezi! 

Ein anderes Kostüm-Highlight folgte dann ein paar Jahre später: Meine Freunde und ich nahmen als „Backstreet Boys“ an der „Mini Playback Show“ im Dorf teil. Wochenlang probten wir für den Auftritt, ein paar Wörter Englisch konnten wir danach auch. Und die Choreografie weiß ich noch heute ganz genau!

Ursula Löschau (zuständig für die Neuhausen- und Nordwestausgabe) als Ungarin

Die ersten Kinderfaschingsfeste erlebte ich mit meiner Freundin Ingrid. Die hatte Verwandte in Ungarn und fuhr – sehr zu meinem Leidwesen – in den Sommerferien immer wochenlang an den Plattensee. Im Fasching 1972 nutzte ich dann die Gelegenheit, mit Hilfe von Kostüm und Schminke auch nach Ungarn zu reisen. Schön war’s!

Sophia Oberhuber (zuständig für die Südausgabe) als Schmetterling

Mit fünf war ich auf dem Faschingsball meines Schwarms eingeladen. Das Motto: Tierwelt. Gebastelt habe ich die Schmetterlingsflügel zusammen mit meiner Mama – augenscheinlich war ich zufrieden. Die Ernüchterung kam auf dem Ball: Ein anderes Kind war als Schnecke verkleidet. Mit einem großen Schneckenhaus auf dem Rücken! Das fand ich dann beinahe toller...

Redakteurin Claudia Theurer als Chinesin

Schon als Siebenjährige unzertrennlich: Meine beste Freundin Christl Römer (rechts) und ich. Doppeltes Lottchen wollten wir 1960 nicht sein. Der ferne Osten musste her! Und so verwandelten wir uns in Chinesin und Japanerin, hielten Luftschlangen über die Straßen Münchens und besserten so unser Taschengeld auf. Wir sind heute noch befreundet und Nachbarn.

Redaktionsleiter Marco Litzlbauer als Indianer

Man sieht es mir zwar nicht an, aber ich habe auch mit acht Jahren schon gerne Fasching gefeiert. Damals wie heute gerne mit meiner Schwester. Da ich seinerzeit Karl-May-Bücher verschlungen habe, hätte mir der für einen Indianer-Häuptling unpassende Sheriff-Stern auffallen können. Naja, der Gummi-Tomahawk reißt es wieder raus. 

Gut erinnern kann ich mich noch an den einzigen Nachteil meiner Lieblingsverkleidung: Die Perücken-Haare haben das Krapfenessen nicht erleichtert.

Hanni Kinadeter (zuständig für die Ostausgabe) als Fee (links)

Mein größter Traum mit vier Jahren war es, zaubern und fliegen zu können: Entscheidend beim Kostüm waren also Flügel und ein Zauberstab, der magisch glitzerte, wenn man ihn bewegte. Dazu ein altrosa Kleid, genäht von Mama, und eine Krone. Gewissenhaft übten mein bester Freund und ich regelmäßig das Fliegen. Wir kletterten auf Bänke, Stühle und den Gartenschuppen, wedelten mit den Armen, flackerten mit den Augen – und landeten natürlich am Boden. Die Flügel habe ich trotzdem behalten.

Daniela Borsutzky (zuständig für die Westausgabe) 1995 als Biene

Verkleiden und Schminken fand ich so toll, dass es am Abend Gezeter gab, wenn ich wieder zu Dani werden sollte. Als Kompromiss – man könnte es auch Erpressung nennen – musste Mama mir versprechen, dass ich mich am nächsten Tag wieder verkleiden darf. Ansonsten hätte ich mich geweigert, abends den Glitzer wieder abzuwaschen. Meine Schwester Kristina war unkomplizierter – Hauptsache es gab Krapfen.

Romy Ebert-Adeikis (zuständig für die Würmtal-Ausgabe) mit zehn als Hexe

Ihr Lieblingskostüm war auch im Jahr 2000 ein absoluter Klassiker.

Redakteurin Marie-Julie Hlawica als Blume

Im von der Oma handgenähten Blumen-Kostüm habe ich (links) 1974 Fasching gefeiert. Immer an meiner Seite: meine Klassenkameradin Roswitha – in diesem Jahr als Holland-Mädchen.

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