Schwabing-Freimann

Spitzenkandidatin der Grünen

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Barbara Epple (Bündnis90/Die Grünen)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwabing-Freimann kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum geplanten Radschnellweg und zur Entwicklung der Bayernkaserne stehen.

Name: Barbara Epple
Alter: 58 Jahre
Stadtviertel: Parkstadt Schwabing, Bezirk Schwabing-Freimann
Beruf: Lexikografin (Erstellung von Wörterbüchern, gedruckte und digitale)

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Vieles ist wichtig! Ein Mobilitätskonzept für den Münchner Norden, das den Verzicht aufs Auto leicht macht. Den Menschen die Augen öffnen für den Schutz der Natur, auch hier im Stadtbezirk. Bezahlbare Wohnungen statt Luxusdomizile, die sich keine(r) leisten kann. Ein friedliches Miteinander.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Ich bin dafür und hoffe, er kommt bald! Die schönen alten Pappeln auf der Leo müssen bleiben. Die Planung wird nicht einfach, trotzdem bin ich optimistisch: Die Stadt hat gute Verkehrsplaner.

Was muss sich an der Parkplatzsituation im Viertel verändern?
Wenn es gelingt, viele Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel zu bewegen, haben wir kein Parkplatzproblem mehr. Mein eigener Stellplatz ist an Nachbarn vermietet.

Wohnungsbau/Wohnungsnot: Groß in den Medien war erst kürzlich das Beispiel der Parkstadt Schwabing. Wohnungen oder Büros – Wie stehen Sie zu dem Thema?
Tragisch, dass die Möglichkeit, hier Wohnungen zu bauen, verschenkt wurde. Für ein lebendiges Viertel wären die Wohnungen ein Gewinn gewesen, mehr Büros bedeuten mehr Belastung, z. B. im Berufsverkehr.

Worauf sollte bei der Entwicklung des Projekts Bayernkaserne Wert gelegt werden?
Von Anfang an braucht es eine gute ÖPNV-Anbindung, mittelfristig Tram und U-Bahn. Ich wünsche mir verkehrsberuhigte grüne Wohnstraßen mit abwechslungsreicher Architektur, Plätze, die zur Begegnung einladen, und naturnahe Grünanlagen, wo Wege und vielleicht sogar ein Bach mäandern dürfen.

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