Drohnen bei der Suche eingesetzt 

Unwetter löst Großeinsatz aus: Vermisstensuche am Fasaneriesee - Appell an Badegäste

Nach einem Gewitter kam es zu einem Großeinsatz am Fasaneriesee. Helikopter, Taucher und Drohnen suchten den See nach Vermissten ab. 
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Nach einem Gewitter kam es zu einem Großeinsatz am Fasaneriesee. Helikopter, Taucher und Drohnen suchten den See nach Vermissten ab. 

München: Am Fasaneriesee gab es nach einem Gewitter einen Großeinsatz mit Vermisstensuche. Die Wasserwacht hat einen dringenden Appell an alle Badegäste. 

  • Nach einem Gewitter kam es am Fasaneriesee zu einem Großeinsatz
  • Es wurde dabei mit Tauchern, Helikoptern und Drohnen nach Vermissten gesucht. 
  • Die Wasserwacht hat einen dringenden Appell an alle Badegäste. 

Fasanerie - Das Gewitter am Mittwochnachmittag, 1. Juli, hat einen Großeinsatz am Fasaneriesee ausgelöst. Es kam dort zu einer Vermisstensuche, nachdem die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine Streifenfahrt mit ihrem Boot machte und dabei einen allein treibenden Schwimmkörper auf dem Wasser entdeckte. Bei weiterer Erkundung des Sees wurden außerdem herrenlose Kleidungsstücke am Ufer gefunden, weshalb um 19.52 Uhr der Großeinsatz ausgelöst wurde.

Großeinsatz am Fasaneriesee: Vermisstensuche nach Gewitter

Die gefundenen Kleidungsstücke wiesen auf zwei Personen hin, die im Wasser sein könnten. Mit Tauchtrupps, Helikoptern und Wasserrettern wurde der See daraufhin systematisch abgesucht. Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes, die DLRG, die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst suchten etwa 45 Minuten lang am und unter Wasser, wurden aber leider nicht fündig. Aus diesem Grund wurde daraufhin weitere 15 Minuten lang mit Drohnen und Sonar weitergesucht, aber auch damit konnte keine Person unter Wasser gesichtet werden.

Gegen 21 Uhr wurde die Suche nach Vermissten am Fasaneriesee eingestellt. 


Vermisstensuche erfolglos eingestellt - Wasserwacht hat Appell an Badegäste 

Der Einsatz wurde schließlich gegen 21 Uhr  ergebnislos beendet. Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes warnt immer wieder davor, Kleidung am See oder der Isar liegen zu lassen, da herrenlose Gegenstände eine riesige Rettungskette auslösen. Hierdurch besteht die Gefahr, dass Einsatzkräfte, die eventuell an anderer Stelle dringender benötigt werden, dann an eine solche Rettungsaktion gebunden sind. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserwacht appellieren deshalb an alle Badenden immer ihre Habseligkeiten mit nach Hause zu nehmen, auch wenn sie von einem Gewitter überrascht werden.

Kreiswasserwacht München/kf

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