BA 10: Moosach

Spitzenkandidat der SPD

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Wolfgang Kuhn

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Moosach kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum Wachstum des Viertels und dem Neubau der Unterführung an der Dachauer Straße stehen

Name: Wolfgang Kuhn
Alter: 61
Im BA seit: 2014
Beruf: Diplomverwaltungswirt (FH)

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Moosach hat einen ganz eigenständigen Charakter, den ich gerne bewahren möchte. Das geht nur dann, wenn ein in den Ergebnissen geeinter Bezirksausschuss vor Ort agiert und lenkt. Mein Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, dass die erfolgreiche politische Arbeit in Moosach fortgesetzt werden kann.

Wie möchten Sie den „Moosacher Charakter“ auch weiterhin erhalten?
Vorrangig sind es die Menschen, die bewirken, dass Moosach seinen besonderen Charakter hat. Die vielen Vereine müssen deshalb auch zukünftig tatkräftig unterstützt werden. Das macht Moosach zu einem Großteil aus und muss bewahrt werden. Ein Maifest ohne Einzug der Vereine etwa wäre nicht vorstellbar.

Wie kann man den durch das Wachstum des Viertels steigenden Verkehr am besten entlasten?
Den durch Wachstum steigenden Verkehr wird man nicht entlasten können. Fußgänger-, Rad-, motorisierter Individualverkehr, sogar der ÖPNV, entlastet zunächst nicht, sondern erzeugt mit Zunahme mehr Verkehr. Alle werden mit dem knapper werdenden Verkehrsraum auskommen müssen. Die Politik kann nur versuchen, den für alle bestmöglichen Kompromiss herzustellen.

Meinung zum Neubau der Unterführung an der Dachauer Straße?
Die Unterführung ist unfallträchtig und unerträglich für Fußgänger und Radfahrer, die dort durch müssen. Insoweit ist eine Baumaßnahme unvermeidbar. Wir müssen dabei nur aufpassen, dass danach nicht alle Lastwagen die Dachauer Straße als Abkürzung entdecken, vorzeitig aus der dafür vorgesehenen Max-Born-Straße abbiegen und für zusätzlichen Lärm sorgen.

Worauf soll bei den Bauvorhaben im Viertel (z.B. OEZ, Teplitzer Weg, Botanikum) besonders wert gelegt werden?
Jedes Bauvorhaben sollte differenziert betrachtet werden. Passt denn das Vorhaben so an die vorgesehene Örtlichkeit? Wie sieht es mit den Auswirkungen auf die Umgebung aus (Optik, verkehrliche Auswirkung, Eingriffe in die vorhandene Natur)? Das OEZ etwa kann man schwerlich mit dem Teplitzer Weg vergleichen.

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