1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. München Nord

SC Amicitia will Frauen- und Mädchen-Fußball fördern - „Mädchen an den Ball“ soll helfen

Erstellt:

Von: Benedikt Strobach

Kommentare

Damen-Trainer und Vorstandsmitglied Georg Hirschauer hofft, bald mehrere Mädchenteams auf dem Platz des SC Amicitia an der Dietrichstraße 11 kicken zu sehen.
Damen-Trainer und Vorstandsmitglied Georg Hirschauer hofft, bald mehrere Mädchenteams auf dem Platz des SC Amicitia an der Dietrichstraße 11 kicken zu sehen. © Benedikt Strobach

Der Moosacher SC Amicitia will seine Frauen-Fußballabteilung weiterentwickeln – welche Probleme es gibt und welches Projekt dem Verein dabei helfen könnte...

Moosach - Was haben die Frauen-Fußballteams des FC Bayern, FFC Wacker und FC Stern gemeinsam? Sie sind die einzigen in München, die höherklassig spielen als die Damen des SC Amicitia. „Wir belegen im Moment den dritten Platz in der Landesliga Süd“, erklärt Trainer Georg Hirschauer. 28 Spielerinnen umfasst der Kader.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Wenig Nachwuchs im Moosacher Frauen-Fußball: Projekt soll Abhilfe schaffen

Dahinter sieht es aber weniger gut aus. „Leider ist unser erstes Damenteam auch das einzige“, gesteht Hirschauer. Seit dem 100-jährigen Jubiläum 2019 versuche man das zu ändern – ohne Erfolg. Abhilfe schaffen könnte aber das Projekt „Mädchen an den Ball“ (siehe Kasten), das nun beim Verein gestartet ist. Jeden Donnerstag dürfen Mädchen zwischen sechs und 16 Jahren von 15 bis 17 Uhr zu kostenlosen Schnuppertrainings auf den Platz an der Diet­richstraße 11 kommen.

Der 45-Jährige sieht darin eine Chance. „So können die Mädchen untereinander trainieren und spielen. Im normalen Betrieb spielen sie bis zur D-Jugend, also bis zum Alter von elf Jahren, in gemischten Teams. Da Jungs meist wilder zu Werke gehen, nimmt das den Mädchen oft die Motivation.“ Durch das Projekt könnte die Mädchen- und Frauenabteilung schnell wachsen.

Das Projekt „Mädchen an den Ball“ soll dem SC Amicitia helfen, seine Frauen-Fußballabteilung zu stärken.
Das Projekt „Mädchen an den Ball“ soll dem SC Amicitia helfen, seine Frauen-Fußballabteilung zu stärken. © BIKU

Projekt „Mädchen an den Ball“ beim SC Amicitia: Frauen- und Mädchen-Fußball stärken

„Wir haben bereits vier Mädchen, die gerne für unsere D- oder C-Jugend spielen möchten. Dafür bräuchten wir insgesamt neun“, erklärt Hirschauer. Der Verein hofft, auch eine F-Jugend und ein zweites Damenteam im kommenden Jahr starten zu können. Dafür wolle man neben den Schnuppertrainings auch Flyer verteilen und auf sozialen Medien werben, sagt Hirschauer.

Die Auswirkung des Projekts werde sich noch zeigen. Mädchen, die Lust auf Fußball haben, können das nächste Mal am Donnerstag, 17. Februar, um 15 Uhr vorbeischauen.

„Mädchen an den Ball“ in München

Bei zehn Münchner Vereinen läuft das Projekt „Mädchen an den Ball“ (Foto: Biku) des Biku-Vereins bereits. Bis Ende März werden es 15 sein. Sechs- bis 16-jährige Mädchen dürfen dort einmal wöchentlich von 15 bis 17 Uhr Fußballtrainings absolvieren – kostenlos und ohne Anmeldung. Neben dem SC Amicitia machen im Norden auch der FC Olympia Moosach und der ESV Freimann mit. Dazu kommen im März der TSV 54 München im Hasenbergl und ohne Verein die Bezirkssportanlage am Harthof. Infos: www.maedchen-an-den-ball.de.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

Auch interessant

Kommentare