Ist digital auch gut?

BA Milbertshofen tagt mit Unterstützung der Stadt München offiziell hybrid ‒ Eindrücke vom Pilotversuch

Zwei Kameras und ein großer Bildschirm: Der BA 11 tagte erstmals offiziell in hybrider Form.
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Zwei Kameras und ein großer Bildschirm: Der BA 11 tagte erstmals offiziell in hybrider Form.
  • Benedikt Strobach
    VonBenedikt Strobach
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Der BA Milbertshofen-Am Hart hat seine jüngste Sitzung zum ersten Mal offiziell hybrid durchgeführt - Hier erhalten Hallo-Leser einen Einblick in den Abend.

Milbertshofen - Zwei Kameras, ein großer Bildschirm und nur ein Teil der Mitglieder im Sitzungssaal anwesend: Der BA Milbertshofen-Am Hart tagte in seiner jüngsten Sitzung erstmals offiziell mit städtischer Unterstützung in hybrid.

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Erste offizielle hybride Sitzung: Eindrücke des Pilotversuchs in Milbertshofen

Über den Bildschirm wurden sieben Mitglieder von Zuhause in den Raum projiziert. Betreut wurde der Stream von drei Mitarbeitern des IT-Referats. Die beiden Kameras filmten das Geschehen im Saal für die digital Anwesenden. Diese sollten ihre Kameras durchgehend angeschaltet haben. Bei Abstimmungen musste die Hand sichtbar ins Bild gehalten werden. Meldungen wurden per Hand-Emoji angezeigt. Redebeiträge aus dem Saal erfolgten per Mikrofon, um auch digital verstanden zu werden.

Das führte zu Verzögerungen – besonders, wenn bei Diskussionen dazwischen gerufen wurde. Die Mitglieder blieben entspannt. Die anwesenden Bürger wirkten aber zunehmend entnervt. Als nach 21 Uhr zweimal für je zehn Minuten technische Probleme auftraten und deswegen unterbrochen wurde, verließ ein Anwohner sichtlich unzufrieden den Saal. Ab und an musste BA-Chef Fredy Hummel-Haslauer (SPD) bei Abstimmungen zudem erinnert werden, die digitalen Mitglieder mitzuzählen.

Hybride BA-Sitzung in Milbertshofen: Beteiligte ziehen positives Fazit

Sonst lief die dreieinhalb Stunden lange Hybrid-Sitzung ohne Probleme. Die zugeschalteten Mitglieder waren gut zu verstehen. Der BA war zufrieden. Susanne Schneider-Geyer (SPD) schlug vor, mehr Mikrofone zu beschaffen, um die Verzögerungen zu verkürzen. Leo Meyer-Giesow (FW/ÖDP) betonte: „Wir hoffen, die Technik noch öfter nutzen zu können.“ Das wird dauern. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet, „um möglichst zeitnah ein Konzept zum weiteren Vorgehen“ zu entwickeln, erklärt ein Sprecher des Direktoriums.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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