1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. München Nord

Mann zwingt S-Bahn in München zu Vollbremsung ‒ Schranken am Bahnübergang waren schon unten

Erstellt:

Von: Jonas Hönle

Kommentare

Eine Bahn hinter einer Schranke am Bahnübergang
Die Polizei warnt eindringlich davor, Bahnübergänge bei geschlossener Schranke zu überqueren. © Federico Gambarini/dpa

Eine S-Bahn musste in München eine Vollbremsung einlegen, da ein Mann den Bahnübergang bei geschlossener Schranke überquerte. Die Polizei warnt vor solchen Aktionen.

Ein 63-jähriger Mann zwang eine S-Bahn in München zur Vollbremsung, da er einen Bahnübergang überquerte obwohl die Schranken schon geschlossen waren. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Bahnübergang Fasanerie bei geschlossener Schranke überquert ‒ Mann zwingt S-Bahn in München zur Vollbremsung

Wie die Bundespolizei mitteilt, beobachte der Schrankenwärter am S-Bahn Haltepunkt Fasanerie den Mann dabei, wie er am Montagnachmittag bei bereits geschlossenen Schrankenbäumen den Bahnübergang überquerte.

Der Schrankenwärter stellte daraufhin das bereits gegebene Einfahrtssignal für die S-Bahn um, was zwangsweise eine Vollbremsung der S1 zur Folge hatte. Die S-Bahn kam glücklicherweise rechtzeitig zum Stehen, sodass der Münchner nicht verletzt wurde.

Auch die Fahrgäste der zwangsgebremsten S-Bahn blieben unverletzt.

Warnung der Polizei

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, geschlossene Bahnübergänge zu überqueren oder sich in Gleisbereichen aufzuhalten. Es besteht stets Lebensgefahr!

Insbesondere durchfahrende Güterzüge haben eine hohe Geschwindigkeit und durch ihr Gewicht einen langen Bremsweg. Sollten durch Schnellbremsungen Personen in Zügen zu Schaden oder es zu Zugverspätungen kommen, kann der Verursacher haftbar gemacht werden.

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare