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So feiert der Münchner Norden in den Mai - Festtage, Auslösung und Geduld

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Von: Benedikt Strobach

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Der Tanz in den Mai kommt auch wieder.
Der Tanz in den Mai kommt auch wieder. © Benjamin Hilbig

Der Münchner Norden fiebert dem Maibeginn und den damit verbundenen Festen entgegen. In Moosach steht schon das Festzelt, in Unterföhring kann man sich über einen erfolgreichen Streich freuen.

MÜNCHEN-NORD Am Sonntag ist es wieder so weit: Mit dem 1. Mai werden traditionell auch die Maibäume in Städten und Gemeinden aufgestellt. Auch in Münchens Stadtbezirken wird dem feierlichen Akt bereits entgegengefiebert.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

In Moosach steht zum Anlass passend das Maibaumfest an. Ab dem heutigen Mittwoch, 27. April, wird bis Sonntag am Moosacher St.-Martins-Platz gefeiert. „Ein Festzelt mit Biergarten und zünftiger Musik erwartet seine Besucher“, erklärt eine Sprecherin des Kultur- und Bürgerhauses Pelkovenschlössl. Geben werde es auch ein Kinderkarussell, einen Schießstand, Süßigkeiten, eine Fischbraterei und einen Glückshafen, an dem Lose gekauft werden können.

In Moosach steht bereits das Zelt für das Maifest.
In Moosach steht bereits das Zelt für das Maifest. © Benedikt Strobach

Um 18 Uhr ist am heutigen Mittwoch Bieranstich mit dem „Musikverein Harmonie Neubiberg“. Der Donnerstag, 28. April, startet um 12 Uhr mit einem Seniorennachmittag. Das Festzelt öffnet am Freitag, 29. April, um 14 Uhr. Der Samstag, 30. April, beginnt mit einem ökumenischen Festgottesdienst.

Feiern in den Mai im Münchner Norden: Fest in Moosach, Baumklau aus Unterföhring

Am Sonntag wird dann der heuer neue Maibaum aufgestellt. Um 10 Uhr tanzen die Trachtenvereine um das „Stangerl“. „Der Maibaum wird vom Gesamtverein Moosach und der Freiwilligen Feuerwehr Moosach aufgestellt“, erklärt die Sprecherin auf Nachfrage. Er soll zwischen 25 und 30 Metern hoch sein.

Grund zu feiern hat auch die Gemeinde Unterföhring. Zum einen stellt sie 2022 einen neuen, 30,4 Meter hohen Maibaum auf. Zum anderen konnte sie bereits im März das Stangerl der Nachbargemeinde Ismaning stehlen. „Das ist einfach unser Jahr“, freut sich Christoph Axenbeck, Vorsitzender des Unterföhringer Burschenvereins. Nun mussten die Nachbarn Auslöse zahlen.

Die Unterföhringer Burschen konnten den Maibaum aus Ismaning stehlen.
Die Unterföhringer Burschen konnten den Maibaum aus Ismaning stehlen. © privat

„Es gab Bier und Brotzeit. Natürlich waren sie geknickt, schließlich wurde ihnen erstmals in der Vereinsgeschichte der Maibaum gestohlen“, erklärt er. Man sei aber im Guten auseinander gegangen. Am Sonntag steht das Maifest auf dem Bürgerhausplatz an. „Ab 10 Uhr stellen wir den Baum auf. Danach wird mit Blasmusik, Volkstanz, Bier und Ochsen vom Grill gefeiert“, sagt Axenbeck.

Geduld braucht man noch in Feldmoching. „Wir stellen den neuen Maibaum erst 2023 wieder auf“, sagt Christoph Hauptvogel, Vorsitzender des Trachtenvereins „Riadastoana“. Grund war die eigentlich für dieses Jahr geplante nachträgliche 100-Jahr-Feier des Vereins. „Die mussten wir jedoch leider auch absagen“, sagt Hauptvogel. Der Plan sei nun, die Feier 2025 – zum 105-Jährigen – nachzuholen.

Auch im Münchner Süden, im Würmtal und in Gern-Neuhausen wird den traditionellen Maifesten entgegengefiebert. Im Westen sind auch Aktionen geplant.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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