Ideen gegen den Verkehrskollaps

Kommunalwahl in Unterföhring: Das fordern die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde

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Als eine Lösung für das steigende Verkehrsaufkommen in der Gemeinde Unterföhring erhofft sich Manfred Axenbeck den vierspurigen Ausbau der Herzog-Heinrich-Brücke.

Unterföhring wächst, und damit auch der Verkehr. Wie diese Belastung zukünftig bekämpft werden soll, erklären die Bürgermeisterkandidaten im Hallo-Gespräch.

  • Wachsende Gemeinde – wachsender Verkehr
  • Bürgermeisterkandidaten stellen ihre Pläne vor
  • Parteien fürs Rathaus

Unterföhring: Mit dem Beschluss des vierspurigen Ausbaus des Föhringer Rings ist bereits ein erster Schritt zur Entlastung des Verkehrs zwischen Unterföhring und Freimann gemacht worden. Dennoch wird die Gemeinde weiter wachsen – und mit ihr auch der Verkehr. 

Positionen der Bürgermeisterkandidaten zum steigenden Verkehrsaufkommen

Wie die Bürgermeisterkandidaten diesem entgegenwirken wollen, haben Sie

Hallo

verraten: 

  • Der jetzige Amtsinhaber von der PWU, Andreas Kemmelmeyer, möchte den ÖPNV attraktiver und Radwege weiter ausbauen. Ferner sollen die fußläufige Erreichbarkeit der Nahversorger bei künftigen Entwicklungen und das Nachdenken über eine Seil- oder Magnetschwebebahn vorangetrieben werden. 
  • Philipp Schwarz, Kandidat der SPD, will unter anderem die Trambahnlinien 16 und 17 nach Unterföhring verlängern sowie attraktive und sichere Radverbindungen innerorts, nach München, nach Ismaning und in die Isarauen schaffen. 
  • Johannes Mecke, Bewerber der Grünen, möchte gemeinsam mit dem ADFC einen „Masterplan Rad- und Fußgängerfreundliche Gemeinde“ erstellen. Zudem will der 65-Jährige die Münchner Straße erneut zur Gemeindestraße machen, um so unter anderem Radstreifen oder Busspuren zu ermöglichen. 
  • Für FDP-Kandidat Raphael Gutmann liegt der Fokus auf einem gemeinsamen Radverkehrskonzept im Großraum München sowie dem Erreichen des Zehn-Minuten-Takts auf der S8. 
  • CSU-Anwärter Manfred Axenbeck sieht neben S-Bahn-Takt und Ausbau des Föhringer Rings auch den Ausbau der Kreisstraße M3 als wichtig an.
Manfred Axenbeck (CSU)

Diese Parteien wollen ins Rathaus ziehen

Fünf Parteien kämpfen um die 25 Sitze im Gemeinderat:
PWU: 1. Andreas Kemmelmeyer, 2. Manuel Prieler, 3. Simone Spratter;
SPD: 1. Philipp Schwarz, 2. Sabine Fister, 3. Thomas Weingärtner

Rathaus Unterföhring

CSU: 1. Manfred Axenbeck, 2. Stefan Schnabel, 3. Marianne Rader;
Grüne: 1. Gisela Fischer, 2. Johannes Mecke, 3. Dr. Stephanie Moser;
FDP: 1. Raphael Gutmann, 2. Ellen Gathmann, 3. Justin Skorupa.

Weitere Informationen zur Bürgermeisterwahl in Unterföhring finden Sie hier.

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