Ehrung für verstorbenen Alt-OB

Platz im Olympiapark in München wird nach Hans-Jochen Vogel benannt werden

Im Juli ist Alt-OB Hans-Jochen Vogel verstorben. Er war maßgeblich an der Vergabe der Olympischen Spiele nach München beteiligt. Nun wird ein Platz im Olympiapark nach Vogel benannt.
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Im Juli ist Alt-OB Hans-Jochen Vogel verstorben. Er war maßgeblich an der Vergabe der Olympischen Spiele nach München beteiligt. Nun wird ein Platz im Olympiapark nach Vogel benannt.
  • Benedikt Strobach
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Der im Juli verstorbene Alt-OB Hans-Jochen Vogel hat die Olympischen Spiele 1972 nach München geholt. Nun wird ein Platz im Olympiapark nach ihm benannt.

  • Alt-OB Hans-Jochen Vogel ist im Juli verstorben.
  • Der 94-Jährige war maßgeblich an der Vergabe der Olympischen Spiele 1972 nach München beteiligt.
  • Nun wird ein Platz im Olympiapark nach ihm benannt.

Update: 04. Februar 2021

München bekommt einen Hans-Jochen-Vogel-Platz

Hans Jochen Vogel war maßgeblich daran beteiligt, dass die Olympischen Spiele 1972 in München stattgefunden haben. Der damalige Münchner Oberbürgermeister setzte sich mit seiner Bewerbung gegen Mitbewerber wie Rom und Tokio durch.

Nun wird im Olympia-Park ein Platz nach dem am 26. Juli 2020 verstorbenen Alt-OB benannt.

Ein Teil des Coubertinplatzes wird den Namen Hans-Jochen-Vogel-Platz bekommen. Das hat der Kommunalausschuss des Stadtrats auf Initiative der SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat in seiner Sitzung beschlossen.

Münchner Alt-OB Hans Jochen Vogel

Von 1960 bis 1972 war Hans-Jochen Vogel Oberbürgermeister, er setzte sich für bezahlbaren Wohnraum ein, er plante die Fußgängerzone in der Innenstadt und auch das leistungsstarke Münchner S- und U-Bahn-Netz geht auf seine Initiative zurück.

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Erstmeldung: 29. Januar 2021

Olympiapark - Die Stadt plant eine besondere Auszeichnung für Hans-Jochen Vogel (SPD). Der im Juli verstorbene Politiker war unter anderem zwischen 1960 und 1972 Oberbürgermeister von München. Maßgeblich beteiligt war er 1966 an der Vergabe der Olympischen Spiele 1972 in die Landeshauptstadt.

München: Platz im Olympiapark soll nach Hans-Jochen Vogel benannt werden - Aufteilung des Coubertinplatz möglich

Kurz nach seinem Tod stellte die Stadtratsfraktion SPD/Volt den Antrag, einen Platz im Olympiapark nach dem Münchner Ehrenbürger zu benennen. Dabei sollte insbesondere der Coubertinplatz geprüft werden.

Dies hat das Kommunalreferat daraufhin getan – und eine Möglichkeit gefunden, die nun als Beschlussentwurf für den Kommunalausschuss des Stadtrats vorliegt. Zwar könne der ganze Coubertinplatz nicht umbenannt werden, da keine sachlich begründeten Zweifel an Namensgeber Baron Pierre de Coubertin, der als Vater der modernen Olympischen Spiele gilt, vorlägen.

Jedoch ermögliche die optische Abgrenzung durch das Zeltdach zwischen Olympiahalle und -Schwimmhalle im Osten die Aufteilung des Platzes. Heißt: Der westliche Teil zwischen Olympiahalle, -stadion, Rudolf-Harbig-Weg und Zeltdach zum Spiridon-Louis-Ring könnte künftig nach Hans-Jochen Vogel, der östliche Teil weiterhin nach Coubertin benannt werden.

Rot markiert ist der Bereich des Coubertinplatzes, der nach Hans-Jochen Vogel benannt werden soll. Der blaue Teil soll weiterhin Coubertinplatz heißen.

München: Platz im Olympiapark soll nach Hans-Jochen Vogel benannt werden - BA Milbertshofen-Am Hart mehrheitlich dafür

Die Vorlage wurde nun im Sonderausschuss des BA Milbertshofen-Am Hart besprochen und mit elf zu drei Stimmen mit großer Mehrheit angenommen. „Wir freuen uns, dass einem so großen Politiker auf diese Weise gedacht wird. Besonders erfreulich ist, dass die Widmung in unserem Stadtbezirk erfolgt“, sagte Mathias Kowoll (SPD).

Die FW/ÖDP-Fraktion brachte hingegen den Vorschlag ein, statt des Coubertinplatzes die bisher namenlose Aussichtsplattform auf dem Olympiaberg nach Hans-Jochen Vogel zu benennen. Fraktionssprecher Leo Meyer-Giesow hatte zuvor „erhebliche Bedenken“ gegen die teilweise Umbenennung des Coubertinplatzes geäußert. Unter anderem sehe er einen Eingriff in den Denkmalcharakter des Platzes durch die Umbenennung sowie Probleme für Touristen, die später einmal vergeblich in Reiseführern nach dem Coubertinplatz suchen könnten.

Claus Wunderlich (FDP) merkte an, dass eine teilweise Umwidmung nicht dem Charakter Vogels entsprechen würde. Am Ende stimmte der BA dem Verwaltungsvorschlag dennoch unverändert zu.

Mit der Umbenennung befasst sich nun der Kommunalausschuss am 4. Februar.

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