Polizeiinspektion 43

Der neue Sheriff im Olympiapark – Hallo hat ihn getroffen – Was ihm wichtig ist

Thomas Nölle ist der Leiter der Polizeiinspektion 43
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Thomas Nölle ist der Leiter der Polizeiinspektion 43

Thomas Nölle ist der neue Leiter der Polizeiinspektion Olympiapark. Hallo hat den 49-Jährigen zum Amtsantritt getroffen. Warum der Polizeioberrat sich auf die Stelle freut, welche Herausforderungen ihn künftig erwarten...

  • Der Olympiapark hat einen neuen Sheriff: Thomas Nölle.
  • Hallo hat den neuen Leiter getroffen.
  • Auf was er sich freut und welche Herausforderungen er sieht...

Olympiapark – Sein Büro am Ende des Ganges im vierten Obergeschoss der Moosacher Straße 77 ist bereits eingerichtet. An der Wand hängt eine große Karte, die das Einsatzgebiet der Polizeiinspektion Olympiapark (PI 43) zeigt.

Studieren muss Thomas Nölle die Karte nicht mehr, sein neues Einsatzgebiet kennt er bereits. Der 49-Jährige aus dem südlichen Landkreis München ist seit Oktober neuer Leiter der Dienststelle.

„Ursprünglich sollte ich die Position bereits im März übernehmen. Unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie wurde ich aber dann noch länger im Polizeipräsidium benötigt“

Thomas Nölle

Dort war er zuletzt als Sachgebietsleiter in der Abteilung Einsatz, tätig. Der Wechsel zur PI 43 sei etwas Tolles: „Es war mein Wunsch, als Leiter zu einer PI zurückzukehren.“

In seinem neuen Zuständigkeitsbereich gibt es viel zu tun: „Internationale Automobil-Ausstellung, EM-Fanfest, Konzerte oder Drittligaspiele von Türk­gücü München sind nur Beispiele für Veranstaltungen im Olympia­park, die in unsere Zuständigkeit fallen.“

Etwa bei größeren Fußballspielen sei die richtige Anzahl Einsatzkräfte wichtig. „Dafür bekommen wir, neben unseren Streifen zu Fuß und im Auto, auch Unterstützung von der Polizei-Reiterstaffel“, so Nölle.

Thomas Nölle leitet seit Anfang Oktober die Polizeiinspektion 43. Damit ist er auch für die Sicherheit bei den Veranstaltungen im Olympiapark verantwortlich.

„Vergessen darf man nicht, dass wir auch für den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl und Teile von Milbertshofen sowie Schwabing-West zuständig sind“, sagt der Polizeioberrat. Das schließt auch Besuche bei den örtlichen Bezirksausschüssen ein. Sowohl in Feldmoching als auch in Milbertshofen war zuletzt das Fehlen der Polizei kritisiert worden. Eine Corona-bedingte Maßnahme, wie Nölle versichert.

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So war der erste Veranstaltungseinsatz

„In der kommenden Sitzung des BA Feldmoching werde ich selbst anwesend sein, um mich dort vorzustellen.“ Diese Zusammenarbeit sei ihm wichtig, betont Nölle.

Ein erster Veranstaltungseinsatz fand bereits statt: Das Fußballspiel zwischen Türkgücü München und Wehen Wiesbaden im Olympiastadion. „Wir hatten uns ursprünglich auf ein Spiel mit Fans eingestellt, die Stadt hat das aber aufgrund der Corona-Fallzahlen verboten.

Daher ging es dann in erster Linie darum, dafür zu sorgen, dass keine Fans ins Stadion eindringen und es keinen Ärger mit politisch rechtsorientierten Gruppen gibt“, sagt Nölle. Der Einsatz an sich sei völlig problemlos verlaufen. Auch beim „Sommer in der Stadt“ kann der 49-Jährige ein positives Fazit ziehen.

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B. Strobach

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