BA 24 – Feldmoching/Hasenbergl

Spitzenkandidat der Grünen

Christine Lissner, Bündnis 90/Die Grünen
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Christine Lissner, Bündnis 90/Die Grünen

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum Kooperativen Stadtentwicklungsmodell (KOSMO) und zu den vielen Bauvorhaben im Stadtbezirk stehen

Name: Christine Lissner
Alter: 61
Wohnhaft im Viertel: Fasanerie
Im BA seit: 2010
Beruf: Diplom Sozialwirtin, wissenschaftliche Assistenz an der TUM

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:

Die Lebensqualität zu erhalten, wieder herzustellen, zu sichern, durch: Weniger Lärm, Luftverschmutzung und PKW-Verkehr sowie den Ausbau des ÖPNV und sicheren Fuß- und Fahrradverkehr. Auch bedarfsgerechter, günstiger Wohnraum, gute Schul- und Berufsausbildung für alle sowie Teilhabe Benachteiligter am Reichtum der Stadt sind wichtig.

Parkplatzsituation im Viertel: Was kann zur Verbesserung der Situation getan werden?
Ich möchte Anreize schaffen, auf das eigene Auto zu verzichten. Etwa CarSharing oder Schrägparkplätze, um zu verhindern, dass Anhänger und Lkw in Wohngebieten parken, sind Möglichkeiten. Leider ist ein Parkraummanagement nicht möglich im Stadtbezirk. Dadurch hätte die Polizei die Möglichkeit, Anhänger abzuschleppen

Worauf sollte bei den verschiedenen Bauvorhaben im Stadtbezirk besonders wert gelegt werden?
Keine Versiegelung von neuen Grünflächen, Überbauen von bereits versiegelten Flächen. Erst soziale, grüne und Verkehrsinfrastruktur schaffen. Das umfasst etwa Anbindungen an den ÖPNV, Nachbarschaftstreffs, günstiger Wohnraum durch Stellplatzschlüssel unter 1, erneuerbare Energien und den Einsatz ökologischer Baustoffe. Es dürfen keine großen Baugebiete innerhalb der Stadtgrenze mehr folgen.

Ihre Meinung zur SEM-Weiterführung, dem kooperativen Stadtentwicklungsmodell (KOSMO)?
Wir fordern seit Jahren, den Flächennutzungsplan in den Gebieten, in denen die SEM geplant war, zu lassen, wie er jetzt ist. Wir wollen dort gar keine Bebauung. Ein Stadtentwicklungsmodell bietet die Chance, vor Baubeginn die Infrastruktur zu planen, damit es keine Probleme damit gibt.

Ihre Meinung zum A99-Anschluss an die Schleißheimer Straße?
Wir haben im BA24 mehrmals Unterlagen von der Stadt gehabt, in denen dargestellt wurde, dass der A99-Anschluss zu keiner Verkehrsentlastung führt. Prognostiziert wird, dass der Autoverkehr auf der Dülferstraße um 50% ansteigt. Der Tunnel würde ein FFH-Gebiet zerstören. Tunnel für den Autoverkehr erzeugen immer mehr Verkehr, ein gutes Beispiel dafür der Luise-Kiesselbach-Tunnel.

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