Gegen die Angst im Dunkeln

Das sind die Angsträume des Münchner Nordens - Welche Stellen der BA Moosach sicherer machen will


Nachts allein durch dunkle Gassen zu laufen, bereitet vielen Münchnerinnen Unwohlsein. Daher will der BA Moosach nun sieben Stellen im Bezirk sicherer gestalten.
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Nachts allein durch dunkle Gassen zu laufen, bereitet vielen Münchnerinnen Unwohlsein. Daher will der BA Moosach nun sieben Stellen im Bezirk sicherer gestalten.
  • Benedikt Strobach
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Viele Münchner Bürgerinnen fühlen sich in Unterführungen oder dunklen Gassen unwohl. Der BA Moosach möchte nun an sieben Stellen im Bezirk für mehr Sicherheit sorgen.

Moosach - Dunkle Unterführungen, spärlich bis gar nicht beleuchtete Straßenabschnitte: Angst­räume sind Stellen, an denen man sich beim Durchqueren unsicher fühlt. Gerade Frauen und Kinder wählen hier eher Umwege als diese zu betreten.

Um solche Örtlichkeiten in den Bezirken zu benennen und sicherer zu machen, plant das Baureferat mit den Bezirksausschüssen Nachtspaziergänge. An diesen Terminen treffen sich Vertreter des BA gemeinsam mit Experten des Referats nachts an vom Gremium vorgeschlagenen Orten.

Der BA Moosach hat nun Vorschläge eingereicht. „Wir haben uns auf vier Standorte geeinigt“, berichtete Sylvia Holhut (Grüne), Vorsitzende des Unterausschusses Jugend, Soziales, Schule und Kultur, in der jüngsten Sitzung des Gremiums.

Dabei handele es sich um den Karl-Lipp-Park, den Fußweg an der Leipziger Straße, den Park hinter dem Kapuzinerhölzl sowie den Bereich zwischen Nanga-Parbat-, Huge-Troendle- und Welzenbachstraße.

Vorsitzende des Unterausschusses Jugend, Soziales, Schule und Kultur: Sylvia Holhut (Grüne).

Die SPD-Fraktion ergänzte die Liste um vier weitere Stellen: die Unterführung am Moosacher Bahnhof, die Holledauer Straße sowie die Fußwege zwischen Saarlouiser Straße und Moosanger als auch Bingener und Seydlitzstraße.

Holhut mahnte zudem: „Mehr Licht bedeutet nicht gleich mehr Sicherheit. Das sollten wir dem Baureferat beim Termin auch klarmachen.“ Dieser solle im April stattfinden.

Das Baureferat antwortet auf Hallo-Anfrage vage: „Alle Termine werden auf Vorschlag der örtlichen BA organisiert und abgestimmt.“ Corona-bedingt könne es zu Verschiebungen kommen. Ein Zeitplan für alle Spaziergänge wurde nicht genannt.

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