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UEFA bestätigt München als Austragungsort bei der Fußball-EM

Die Allianz Arena leuchtet in den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold.
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Die UEFA bestätigt München als Austragungsort der Fußball-EM.
  • Benedikt Strobach
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München bleibt Austragungsort der Fußball-EM. Die UEFA bestätigt die Stadt als Austragungsort von vier Spielen in der Allianz Arena mit einen Szenario für Zuschauer.

  • Die Fußball-Europameisterschaft wurde wegen Corona auf 2021 verschoben.
  • Die EM soll in 12 Ländern stattfinden - vier Spiele in der Allianz Arena in München.
  • Die UEFA bestätigt München als Austragungsort.

Update: 23. April 2021

München bleibt Austragungsort Fußball-EM - UEFA bestätigt vier Spiele in der Allianz Arena

Die Zitterpartie ist beendet, München bleibt Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft. Der DFB und die bayerische Landeshauptstadt bekamen am Freitag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom UEFA-Exekutivkomitee die Zusage für die vier geplanten Spiele in diesem Sommer in der Allianz Arena.

Wie viele Zuschauer für die drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft und ein Viertelfinale trotz der Corona-Pandemie zugelassen werden, war zunächst noch unklar. Die UEFA hatte zuvor vorgegeben, dass es trotz der Corona-Pandemie keine Geisterspiele bei dem EM-Turnier geben soll.

Joachim Löw kann bei seinem Abschiedsturnier mit der DFB-Auswahl nun für eine Heim-Gruppenphase planen. Die Nationalmannschaft will am 10. Juni ihr Teamquartier in Herzogenaurach beziehen. Von dort sind kurze Wege zu den drei Gruppenspielen nach München gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni), Europameister Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) ein Vorteil. In der K.o.-Phase ginge es für die DFB-Auswahl dann kreuz und quer durch Europa.

Auch das Viertelfinale am 2. Juli soll in München stattfinden. Dieses K.o.-Spiel hatte bis zuletzt besonders auf Kippe gestanden, da sich die UEFA an einem anderen Spielort mehr Zuschauer erhofft hatte. Die DFB-Elf würde laut Spielplan aber nur als Gruppendritter zu einem Viertelfinale nach München zurückkehren.

Bilbao und Dublin verlieren im Gegensatz zu München ihre Gastgeberrolle, wie UEFA-Exekutivmitglied Zbigniew Boniek bei Twitter mitteilte. Die Spiele würden nach Sevilla und St. Petersburg verlegt. In Bilbao hatten die örtlichen Organisatoren schon am Mittwochabend verkündet, die UEFA habe ihnen die dort geplanten Spiele entzogen. Die Teams aus Polen, Schweden und der Slowakei müssen somit in der Gruppenphase zwischen Russland und Spanien pendeln.

UEFA bestätigt Fußball-EM in München mit Zuschauern in der Allianz Arena

Kurz vor der Entscheidung durch das UEFA-Exekutivkomitee hatte der DFB schon von „positiven Vorzeichen“ berichtet. Die Regierung des Freistaats Bayern habe „ihr Einverständnis mit dem Leitszenario erklärt, das der DFB gemeinsam mit der Stadt München und den zuständigen Ämtern und Behörden in den vergangenen Monaten erarbeitet hat“, teilte der Verband mit. Aus der Staatskanzlei in München oder von der UEFA gab es hierzu aber noch keine Bestätigung.

Demnach könnte für die Partien in der Allianz Arena trotz der Corona-Pandemie mit einer Mindestkapazität von 14 500 Zuschauern geplant werden. Damit würden ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt im Sommer erstmals in diesem Jahr bei einem Fußballspiel wieder Fans zugelassen sein. „Die grundsätzliche Unterstützung für das Turnier wird dadurch aufrecht erhalten und mit der verantwortungsvollen Beobachtung der Entwicklung der Pandemie verbunden“, hieß es vom DFB.

Die UEFA hatte zumindest eine Teilauslastung der zwölf EM-Arenen zur Bedingung gemacht und von neun internationalen Spielorten dafür schon Zusagen erhalten.

Die Entscheidung über die München-Frage hatte die UEFA am Montag noch einmal verschoben, um den deutschen Gastgebern eine weitere Chance für Nachbesserungen einzuräumen. Die bayerische Landeshauptstadt hatte eine feste Zusage für Publikum bisher verweigert und drei mögliche Szenarien veröffentlicht. Diese reichten von Geisterspielen bis maximal 27 000 Zuschauer.

Das Bundesinnenministerium und die Bayerische Staatskanzlei hatten Ende der vergangenen Woche in Schreiben an den DFB bekräftigt, dass es für EM-Spiele vor Zuschauern keine Garantien für diesen Sommer geben werde.

London, Glasgow, Amsterdam, Kopenhagen, Budapest, Bukarest, St. Petersburg, Baku und Rom hatte die UEFA bereits mit verschiedenen Angaben zu den möglichen Auslastungen der Stadien aufgelistet.

Der Münchner Partnergastgeber Ungarn will in Budapest sogar Spiele vor vollen Rängen ermöglichen. Auch die britische Hauptstadt London hofft, das Finale am 11. Juli in einem vollen Wembley-Stadion ausrichten zu können.

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Update: 19. April 2021

Keine EM-Entscheidung: Weitere Frist für München als Spielort

München wird eine weitere Frist zur Konzept-Nachbesserung als Co-Gastgeber der Fußball-EM bis zum Freitag eingeräumt.

Entgegen der ursprünglichen Planung traf das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union an diesem Montag keine finale Entscheidung über die Wackelkandidaten unter den Ausrichtern des paneuropäischen Turniers. „Wir verschieben unsere endgültige Entscheidung bis Freitag. Wir müssen ein paar Dinge regeln“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach dem UEFA-Meeting in Montreux.

Der ausbleibende Beschluss bedeutet, dass die von den deutschen EM-Planern eingereichten Konzepte noch nicht für eine Bestätigung als Gastgeber ausreichten.

Unklar ist somit, ob die deutsche Nationalmannschaft ihre Gruppenspiele gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) in der Allianz Arena bestreiten darf oder in einen anderen Spielort - möglicherweise London - ausweichen muss. Zudem ist vorerst noch ein Viertelfinale am 2. Juli in München geplant.

UEFA fordert trotz Corona Zuschauer bei Fußball-EM - Münchens OB Reiter kann das nicht garantieren

Die bayerische Landeshauptstadt hatte der UEFA eine Garantie für die Austragung der vier EM-Partien vor Publikum verweigert - eine solche hatte Ceferin zuletzt aber verlangt.

„Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen im Juni zulässt, Zuschauer ins Stadion zu lassen oder nicht“, hatte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der „Welt am Sonntag“ gesagt. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich zuletzt nicht mehr geäußert.

Die UEFA hatte von allen zwölf Ausrichterstädten die feste Zusage verlangt, dass im Sommer in jedem Fall vor Zuschauern gespielt werden kann und eine Frist bis zu diesem Montag gesetzt. Acht Gastgeber hatten das schnell zugesichert, Rom als neunte Stadt folgte in der vergangenen Woche.

Bilbao und Dublin sind wie München weiterhin nicht als Spielorte bestätigt.

London, Glasgow, Amsterdam, Kopenhagen, Budapest, Bukarest, St. Petersburg und Baku hatte die UEFA mit verschiedenen Angaben zu den möglichen Auslastungen der Stadien aufgelistet.

Der Münchner Partnergastgeber Ungarn will in Budapest sogar Spiele vor vollen Rängen ermöglichen, auch die britische Hauptstadt London hofft, das Finale am 11. Juli in einem vollen Wembley-Stadion ausrichten zu können.

Fußball-EM in München trotz Corona - OB Reiter mit Szenarien für Zuschauer

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bedauert die vertagte Entscheidung der UEFA. Er hoffe jedoch weiterhin auf eine Entscheidung für München als Austragungsort. Die Landeshauptstadt habe zur Umsetzung der EM in der Corona-Pandemie verschiedene Szenarien erarbeitet.

Die vom DFB und dem Münchner EURO-Organisationsteam entworfenen Stadion-Szenarien entspräche alle Optionen, um auf die Corona-Lage zum Zeitpunkt des Turniers angemessen vorbereitet zu sein.

  • Szenario eins, das Lead-Szenario, würde 14.500 Zuschauern (21,6% der Gesamtkapazität) einen Besuch in der Fußball Arena München ermöglichen, basierend auf einer Kombination aus Einhaltung von Abstandsregeln und den Limitierungen des UEFA-Ticketing-Systems. Dabei wäre jeder 4. Sitz einer Stadionreihe besetzt.
  • Das zweite Szenario, Upscale Szenario, wäre mit knapp 27.000 Zuschauern (40,2% der Gesamtkapazität) eine optimistischere Variante. Jedoch würde dieses Szenario eine sehr positive Entwicklung der Pandemie voraussetzen. Aufgrund des nötigen Vorlaufs zur Umsetzung wird diese Variante von Tag zu Tag unwahrscheinlicher.
  • Das Backup-Szenario sieht zwischen 0 und 7.000 Personen (ca.10% der Gesamtkapazität) vor. Es müsste bei anhaltend negativer pandemischer Entwicklung herangezogen werden und wäre auch kurzfristig umsetzbar.

Welches Szenario zur Fußball-Europameisterschaft umgesetzt werden kann und wie viele Zuschauer die Spiele letztlich in der Fußball Arena München verfolgen können, wird die zum Turnierzeitraum gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgeben.

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Update 12. April:

Die Stadt München kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Garantie abgeben, dass bei der Fußball-Europameisterschaft (EM) im Sommer in der Allianz Arena zumindest teilweise wieder Zuschauer zugelassen werden. Das aber fordert der Kontinentalverband UEFA von den zwölf Ausrichterstädten für das paneuropäische Turnier. Städte, in denen Geisterspiele drohen, könnten noch als Ausrichter gestrichen werden.

EM 2021 in München trotz Corona? OB Reiter kann Zuschauer bei Spielen nicht garantieren

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wünscht sich zwar eine Rückkehr der Fans in das Stadion, wo drei Vorrundenspiele mit deutscher Beteiligung und ein Viertelfinale geplant sind. Dies betonte er in einem Gespräch mit DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Reiter äußerte auch Bedenken:

Aber es ist aus heutiger Sicht natürlich leider nicht auszuschließen, dass aufgrund des Infektionsgeschehens und entsprechender Vorgaben der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu den Spielterminen im Juni keine Zuschauer*innen zugelassen werden können.

OB Dieter Reiter

Die UEFA hatte die Ausrichter München, Rom, Bilbao und Dublin in der vergangenen Woche aufgefordert, bis zum 19. April zusätzliche Informationen für die Durchführung der Partien nachzureichen. Dann entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee endgültig über die Zahl der Gastgeber. Acht Städte haben die Ausrichtung der Spiele vor zumindest einigen Zuschauern bereits zugesichert.

Dieter Reiter (rechts), OB von München, im Gespräch mit DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

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Update: 17. März 2021

Die Forderung von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach Zuschauern in den EM-Stadien bringt München in Bedrängnis. Der Chef der Europäischen Fußball-Union hatte am Wochenende in einem Interview gesagt, dass jeder Spielort garantieren müsse, bei dem Turnier Fans ins Stadion zu lassen.

Ceferin hatte mit seinen Aussagen in kroatischen Medien für Aufsehen gesorgt. Er sagte, dass Geisterspiele bei den EM-Planungen „vom Tisch“ seien; Fans müssten zugelassen werden. „Jeder Gastgeber muss das garantieren“, sagte der Slowene, wie auch die UEFA bestätigte.

Der Deutsche Fußball-Bund verwies auf Anfrage auf eine Stellungnahme von Ende Januar, die weiterhin gelte. Dort heißt es, dass Hygiene- und Sicherheitskonzepte erarbeitet werden. Das Ziel sei, dass auch wieder Zuschauer zu den vier Münchner Partien kommen. Bis zur Vorlage des Konzepts im April werde weiter an vielen Szenarien gearbeitet.

Ob Reiter über Verwirrung um München als Austragungsort der Fußball-EM

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt zur Aussage von UEFA-Präsident Ceferin, nur Städte, die Zuschauer erlauben, als Austragungsort der UEFA EURO 2020 berücksichtigen zu wollen: „So sehr ich mir wünschen würde, in die Zukunft schauen zu können, ich kann es leider nicht. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie zulässt, im Juni Zuschauer zuzulassen oder nicht. Klar ist aber, dass Veranstaltungen dieser Art mit Zuschauern nach den aktuellen Vorschriften nicht erlaubt sind.“

Die Stadt München ist bei der Zulassung von Zuschauern abhängig von der zum Zeitpunkt der Europameisterschaft geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ein Rückzug Münchens war und ist jedoch kein Thema.

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Update: 19. Januar 2021

Trotz Corona: Stadt München plant für Fußball-EM 2021 weiterhin mit vier Spielen in der Allianz Arena

Trotz der nach wie vor angespannten Corona-Lage plant die Stadt München weiterhin mit vier Spielen bei der Fußball-EM in diesem Sommer. Das teilte das Referat für Bildung und Sport der bayerischen Landeshauptstadt am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Weil die Corona-Infektionszahlen weiter sehr hoch sind und manche Experten von einer Verschlechterung der Situation in den nächsten Monaten ausgehen, wachsen die Zweifel an einer Europameisterschaft mit zwölf Ausrichterstädten verteilt über den ganzen Kontinent.

Fußball-EM 2021 in München trotz Corona? Stadt in enger Abstimmung mit DFB und UEFA - Lauterbach erwartet jedoch Absage

München gehe „unverändert davon aus“, dass die EM auch in der Allianz Arena stattfinden werde, teilte die Stadt mit. Das Konzept des Events werde ausgehend von einem Idealszenario - also vier Partien mit Zuschauern - regelmäßig angepasst. Die Lage werde in enger Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der Europäischen Fußball-Union UEFA sowie Sicherheits- und Gesundheitsbehörden laufend erörtert. Bis 5. März sollen Regelungen für jeden Spielort getroffen werden.

Berichte über Planspiele, wonach das Turnier aus logistischen Gründen nur in einem Land - etwa Russland - stattfinden könnte, hatte die UEFA bereits im November zurückgewiesen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet, dass die EM komplett abgesagt wird. Er befürchtet eine Corona-Situation im März, „in der kaum jemand überhaupt auf die Idee kommen wird, eine Fußball-EM auszutragen“.

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Update: 13. November 2020

Nordmazedonien, die Slowakei, Schottland und Ungarn haben sich die letzten vier der 24 Tickets für die Fußball Europameisterschaft gesichert. Ungarn ist neben Portugal und Frankreich Gegner der deutschen Nationalmannschaft.

Das DFB-Team bestreitet alle drei Gruppenspiele in München, am 15. Juni 2021 gegen Frankreich, am 19. Juni 2021 gegen Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn.

Das Turnier in zwölf Ländern war wegen der Corona-Pandemie vom vergangenen Sommer in das nächste Jahr verschoben worden. Das Eröffnungsspiel bestreiten am 11. Juni 2021 die Türkei und Italien in Rom. Das Endspiel in London ist für den 11. Juli angesetzt.

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Neue Termine für Fußball-EM 2020 in München ‒ Die Spiele des DFB-Team in der Allianz-Arena

Update: 11. November 2020

Wegen der Corona-Pandemie wurde die UEFA EURO 2020 ins nächste Jahr verschoben. Der Startschuss der erste paneuropäische Fußball-Europameisterschaft soll am 11. Juni 2021 in Rom stattfinden. Die EM findet dann zum ersten Mal in zwölf Ländern statt.

Der einzige deutsch Austragungsort ist München. In der Landeshauptstadt sind vier Spiele in der Allianz Arena geplant. Die deutsche Nationalmannschaft wird dort alle drei Partien der Vorrunde bestreiten. Außerdem findet ein EM-Viertelfinale statt.

  • Deutschland – Frankreich am 15.6.2021 (21 Uhr)
  • Portugal – Deutschland am 19.6.2021 (18 Uhr)
  • Deutschland gegen einen noch zu ermittelnden Qualifikanten am 23.6.2021 (21 Uhr)
  • Viertelfinale am 2. Juli (21 Uhr)

EM 2021 mit FAN ZONE und FOOTBALL VILLAGE im Olympiapark.

Im Olympiapark soll Public Viewing in der FAN Zone am Olympiasee stattfinden. Außerdem werde das Football Village mit einem Programm die Fußball-Fans unterhalten.

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So wird München den EM-Sommer 2020 feiern

Erstmeldung: 04. März 2020

Olympiapark: Erlebt München ein zweites Sommermärchen? 100 Tage vor dem Auftakt der ersten paneuropäischen Europameisterschaft (EM) sind die Pläne für die einzige deutsche Ausrichtungsstadt vorgestellt worden. Diese umfassen ein 31-tägiges Festival im Olympia­park mit Fußball, Musik und kulinarischen Highlights. 

„Am Coubertinplatz tritt unter anderem Tom Gregory auf. Auch werden am Sonntag, 5. Juli, klassische und Jazzmusikstücke aus allen zwölf Ausrichtungsländern zum Besten gegeben“, erklärt Klaus Cyron, Geschäftsführer von S&K Marketing. 

Aber auch in der Münchner Innenstadt wird einiges geboten sein, wie Sportreferentin Beatrix Zurek verrät: „Unter anderem eröffnet eine Open-Air-Galerie am Marienhof, deren Kunstwerke 24 Stunden am Tag zu sehen sind.“ Straßenkünstler werden die Besucher in der Stadt verzaubern, ebenso wie Lichtkunst an bekannten Sehenswürdigkeiten. 

Auch das Coronavirus trübt die Pläne – noch – nicht. Philipp Lahm, Geschäftsführer der DFB EURO GmbH, erklärte dazu: „Eine Absage müsste auf einer ganz anderen Ebene erfolgen. Dafür wären dann die Länder und die Weltgesundheitsorganisation zuständig.“

Öffnungszeiten des Festivals

„Der Olympiapark steht den Besuchern ab Freitag, 12. Juni, bis zum Sonntag, 12. Juli, täglich zwischen 13 und 22 Uhr zur Verfügung“, erklärt Cyron. Dies beinhalte auch spiel­freie Tage. Eine Ausnahme bilden Tage, an denen um 21 Uhr noch ein Spiel angesetzt ist: „Hier werden die Öffnungszeiten verlängert bis eine Stunde nach Abpfiff“, so Cyron weiter.

EM-Spiele in München

Die deutsche Nationalmannschaft spielt alle drei ihrer Gruppenspiele in München. Den Auftakt gibt es am Dienstag, 16. Juni, um 21 Uhr gegen Frankreich. Danach wartet am Samstag, 20. Juni, um 18 Uhr Portugal auf das DFB-Team. 

Zum letzten Gruppenspieltag am Mittwoch, 24. Juni, um 21 Uhr kommt ein noch nicht feststehender Gegner. Mögliche Kontrahenten sind Island, Rumänien, Bulgarien oder Ungarn. Am Freitag, 3. Juli, steigt um 21 Uhr zudem noch eines der Viertelfinalspiele in der Allianz Arena.

Hier wird „Public Viewing“ im Olympiapark geboten

Sport und Gemeinschaftsgefühl stehen beim 31-tägigen Festival im Olympiapark natürlich im Vordergrund, wie Klaus Cyron bei dessen Vorstellung erklärt: „Alle 51 EM-Spiele werden hier übertragen. Mit insgesamt drei festen und einem bewegbaren Bildschirm verwandeln wir den Olympiapark zu Münchens Fußballherz.“ 

„Public Viewing“ wird im Olympiapark dieses Jahr großgeschrieben.

Ein 100 Quadratmeter großer Bildschirm werde auf dem Olympiasee hinter einem schwimmenden Fußballfeld angebracht sein. Zusätzlich werden zwei weitere Bildschirme mit je 20 Quadratmetern am Coubertinplatz unter dem „Magic Sky“-Schirm angebracht. Der zusätzliche bewegbare Screen sei für das Olympia­stadion vorgesehen. „Für den Fall, dass Deutschland das Halbfinale erreicht, können hier bis zu 50 000 weitere Personen die Spiele im Stadion verfolgen“, erklärt Cyron.

best

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best/jh/dpa/RBS

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