Der Winter kommt

Keine Chance für Eislauf-Saison? ‒ Wie sich Corona auf die beliebten Wintersport-Angebote auswirkt

Das Olympia-Eislaufzentrum in München.
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Das Olympia-Eislaufzentrum hat während des „Lockdown Light“ erneut geschlossen. Ob und wann es während der Pandemie wieder öffnet, kann noch nicht gesagt werden.

Auch im Winter hat Corona München fest in der Hand. Welche Auswirkungen die Pandemie schon jetzt auf Freizeit-Sport hat - Wie es um die Wintersport-Angebote steht.

  • Die Corona-Pandemie bestimmt das Leben in München.
  • Auf manchen Freizeit-Angebote müssen Münchner schon verzichten.
  • Wie es um den Eislauf-Wintersport steht...

Die Corona-Pandemie hat München immer stärker im Griff. Auf Freizeit-Angebote wie Indoor-Sport müssen Münchner bereits verzichten. Nun kündigt sich die kalte Jahreszeit an – und mit ihr die Frage, ob beliebte Wintersport-Angebote überhaupt möglich sein werden.

Erste Auswirkungen hat die Entwicklung der Corona-Pandemie bereits im Olympiapark München

Das Olympia-Eissportzentrum musste aufgrund des „Lockdown Light“ wieder schließen – nach nur zwei Monaten. Die Auswirkungen sind spürbar: „Von Januar bis Oktober 2020 kommen wir auf rund 48 600 Besucher beim öffentlichen Eislauf.“, berichtet Olympiapark-Sprecherin Alice Kilger. „Davon kamen nur 8175 Besucher seit der Wiedereröffnung Ende August.“

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 kamen insgesamt rund 100 000 Besucher zum öffentlichen Eislauf. Nun müsse man abwarten, wie sich die Lage entwickelt, welche politischen Entscheidungen getroffen werden – und ob es überhaupt Anfang Dezember wieder entsprechende Lockerungen gebe, die eine Wiedereröffnung erlauben.

Die Eishalle im Olympiapark in München.

Ende August galten bereits strenge Einschränkungen: „Die Anzahl der Besucher war auf 200 Personen beschränkt, Zuschauer waren nicht zugelassen, die Umkleiden waren geschlossen“, so Kilger. Außerdem mussten Teilnehmer 1,5 Meter Abstand voneinander halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch die Öffnungszeiten wurden stark reduziert.

Strengere Maßnahmen könnten problematisch werden: „Sollte eine Wiedereröffnung mit verschärften Auflagen möglich werden, muss man prüfen, in wie weit diese neuen Auflagen umzusetzen wären, und ob sich der Betrieb auch wirtschaftlich trägt“, so Kilger.

Unterföhring sagt Eiszauber ab

Auch Unterföhring zieht Konsequenzen: Der Eiszauber, bei dem jährlich zwischen Weihnachten und Heilig-Drei-Könige vor dem Bürgerhaus Schlittschuh gelaufen werden kann, musste wegen des Infektionsgeschehens abgesagt werden.

„Wir wollen kein zusätzliches Risiko schaffen, auch wenn uns das Herz blutet, weil wir dieses gerade bei Kindern so beliebte Ereignis absagen müssen“, erklärt Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU). Der Infektionsschutz habe oberste Priorität.

Andreas Kemmelmeyer (PWU)

Ob Eislaufen auf den städtischen Seen möglich sein wird, konnte das Baureferat auf Hallo-Anfrage noch nicht sagen.

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