Finderlohn kassiert

Ehrliche Münchnerinnen findet tausenden Euro Bargeld in Briefkuvert - und übergeben es der Polizei

Viele Euro Bargeld in Scheinen liegen in einem Briefumschlag auf einem Tisch.
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Zwei Frauen fanden ein Briefkuvert mit Bargeld. (Symbolbild)

Ehrlichkeit lohnt sich. Als zwei Münchnerinnen ein Briefkuvert mit Bargeld fanden, übergaben sie es der Polizei München - und kassierten Finderlohn.

  • Zwei Frauen geben aufgefundenes Bargeld bei der Polizei München ab.
  • Die Münchnerinnen hatten ein Briefkuvert im Hasenbergl gefunden.
  • Sie bekamen für ihre gute Tat den gesetzlichen Finderlohn.

Zwei Münchnerinnen (19 und 21 Jahre) fanden am Donnerstag im Hasenbergl ein Briefkuvert am Boden. Nachdem die beiden Frauen den Umschlag aufhoben und öffneten, stießen sie auf mehrere tausend Euro Bargeld in Scheinen.

Die beiden ehrlichen Finderinnen entschlossen sich umgehend, das aufgefundene Bargeld bei der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) abzugeben. Der Polizei München gelang es sodann, anhand eines ebenfalls im Briefumschlag befindlichen Adresszettels eine 26-jährige Münchnerin als rechtmäßige Besitzerin bzw. Verliererin des Briefkuverts zu ermitteln und zu verständigen.

Münchnerinnen finden Briefkuvert mit Bargeld und übergeben es der Polizei München

Die 26-jährige Münchnerin konnte aufgrund des vorbildlichen Verhaltes der beiden jungen Damen ihr Bargeld im Laufe des Nachmittags auf der Polizeiinspektion wieder in Empfang nehmen. Sie händigte daraufhin den beiden Finderinnen den gesetzlich geregelten Finderlohn aus.

Finderlohn

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch muss das Auffinden einer verlorenen Sache unverzüglich angezeigt werden. Bei Bargeld bis zu 500 Euro ist der Finderlohn 5 %, bei Geldbeträgen darüber ist der Finderlohn für den Betrag über 500 Euro 3 %.

Polizeipräsidium München

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