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BA wünscht sich Lehrpfad zur regionalen Agrikultur in geplanter Parkmeile auf dem Feldmochinger Anger

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Von: Benedikt Strobach

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Landwirte beackern den Feldmochinger Anger bereits heute. Auch deshalb will der BA für die dort geplante Parkmeile einen Landwirtschaftslehrpfad einrichten.
Landwirte beackern den Feldmochinger Anger bereits heute. Auch deshalb will der BA für die dort geplante Parkmeile einen Landwirtschaftslehrpfad einrichten. © Benedikt Strobach

Auf der neuen Parkanlage auf dem Feldmochinger Anger soll ein sogenannter Landwirtschaftslehrpfad entstehen. Der BA will aber noch weitere Bürger-Ideen sammeln.

FELDMOCHING-HASENBERGL Ein durchgängiges Wegenetz ausbauen, die Erholungsnutzung für die Bevölkerung steigern und die Flächen dabei dauerhaft von Bebauung freihalten – das sind die Ziele der Stadt bei der Erschaffung von Parkmeilen in München. Eine davon entsteht am Feldmochinger Anger. Hier wird derzeit ein Masterplan entwickelt, für den die Bürger und der BA Ideen für konkrete Nutzungen einbringen können.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Pläner für den Feldmochinger Anger: Landwirtschaftslehrpfad soll Landwirtschaft in Großstadt zeigen

Das hat das Feldmochinger Gremium nun auch vor: Es fordert die Einrichtung eines Landwirtschaftslehrpfads in der geplanten Parkmeile. BA-Chef Rainer Großmann (CSU) hatte in der jüngsten Sitzung diese Idee ins Spiel gebracht: „Dadurch können wir zeigen, dass Landwirtschaft auch in einer Großstadt möglich ist.“

Rainer Großmann
Rainer Großmann © Benedikt Strobach

Besucher sollen dort mehr über regionalen Anbau lernen. Martin Obersojer (CSU), der selbst Landwirt ist, soll sich mit weiteren Berufskollegen um die Umsetzung kümmern. Er ergänzte: „Der Pfad muss zeigen, dass hier Familien- und keine Industriebetriebe arbeiten.“

Pläne für den Feldmochinger Anger: Nächste Sitzung im Mai

Mit großer Mehrheit stimmte der BA dafür. Einzig Markus Auerbach (SPD) war dagegen. Seine Partei hatte zuvor die Ausweisung der Parkmeilenfläche als Landschaftsschutzgebiet gefordert, um diese vor Bebauung zu schützen. Nur weil sie ein überregionaler Grünzug sei, sei sie davor nicht sicher, sagte Auerbach. „Es gab früher schon Pläne für eine Bebauung.“

Das Planungsreferat beruhigt auf Hallo-Anfrage: Der dort bestehende Flächennutzungsplan ermögliche keine Bebauung. Die Idee eines Landwirtschaftslehrpfads gefalle dem Referat, weswegen man den BA unterstützen werde.

„Die nächste Werkstatt zur Ausarbeitung der Ideen findet am Dienstag, 3. Mai, um 18 Uhr im ‚s’Dülfer’, Dülferstraße 34, statt“, sagt Trömer. Der Masterplan solle noch im Frühjahr fertig gestellt und dann dem Stadtrat vorgelegt werden.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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