Ermittlung wegen Volksverhetzung

München: Schusswaffen bei Polizei-Durchsuchung gefunden - der Besitzer (52) hatte zuvor im Internet gehetzt

Im Internet kommt es immer wieder zu Hass-Posts. Dafür zuständig ist unter anderem das Sonderdezernat für Hatespeech. (Symbolbild)
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Im Internet kommt es immer wieder zu Hass-Posts. Dafür zuständig ist unter anderem das Sonderdezernat für Hatespeech. (Symbolbild)
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Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Münchner Polizei mehrere Schusswaffen. Auf den Mann waren die Beamten aufmerksam geworden, weil er im Internet „Hass-Posts“ verfasst hatte.

  • In Feldmoching kam es zur Wohnungsdurchsuchung eines 52-Jährigen.
  • Dabei fand die Münchner Polizei mehrere Schusswaffen, Munition sowie Pfeffersprays.
  • Zuvor hatte der Mann im Internet gehetzt.

München/Feldmoching - Im Internet kann heutzutage jeder etwas veröffentlichen - und dabei auch relativ einfach, viele Menschen erreichen. Das können sich allerdings auch Straftäter zu eigen machen, wie der Fall eines 52-jährigen Münchners aus dem nördlichen Stadtteil Feldmoching jetzt zeigt.

München: Waffenfund nach Wohnungsdurchsuchung wegen „Hass-Posts“ im Internet

Bereits seit Anfang letzten Jahres ermittelte das Kommissariat 44 den Fall von Volksverhetzung im Internet. Grund dafür war, dass der 52-jährige Münchner auf einer Social Media-Plattform verschiedene „Hass-Posts“ veröffentlicht hatte. Die Staatsanwaltschaft München I, Sonderdezernat für Hatespeech, erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht. Vergangene Woche kam es deshalb zu einer Wohnungsuntersuchung. Dabei fanden die Beamtem mehrere Schusswaffen sowie Munition und Pfeffersprays, was allesamt sichergestellt wurde.

Polizei ermittelt gegen 52-Jährigen wegen Volksverhetzung und Verstöße gegen das Waffengesetz

Außerdem beschlagnahmte die Münchner Polizei seine Telefone und Computer als Beweismittel. Gegen den 52-Jährigen wird nun neben Volksverhetzung auch wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

Von den Münchner Beamten wurde am Wochenende außerdem ein 55-Jähriger verhaftet, der am U-Bahnhof Fraunhoferstraße Unruhe stiftete, eine Schülerin nötigte sowie einen Passanten verletzte.

Bei einem nächtlichen Einsatz der Münchner Polizei in Obermenzing fielen indes drei Raserinnen auf - und kassierten schließlich eine Anzeige wegen des illegalen Autorennens.

Quellen: Polizei München/kf

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