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Neue alte Kultur-Hochburg

Neuer Kultursaal: Künftig größere Veranstaltungen am St. Martins-Platz?

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Das Hacklhaus reicht als Veranstaltungsraum für die Moosacher nicht mehr aus – jetzt soll ein angrenzender Neubau vor allem auch größere Veranstaltungen abdecken.

Mehr Platz für Kultur gibt es bald in Moosach. Unter anderem soll ein Neubau beim Hacklhaus mit einem 250 Quadratmeter großen Saal entstehen. Die Details und wann es konkret wird...

Moosach – Der Neubau eines Kultursaals neben dem Pelkovenschlössl und der damit verbundene Umbau des Hacklhauses hat einen Schritt nach vorne gemacht. Der Bezirksausschuss hat nun den Bau grundsätzlich abgesegnet – allerdings mit Einschränkungen.

Dass der BA dem Neubau grundsätzlich zustimmt, überrascht nicht. Schließlich hatte das Gremium 2016 selbst den Antrag dafür gestellt. Grund dafür war der Boom, den das Stadtteilkulturzentrum erfährt. Pelkovenschlössl und Hacklhaus können die Nachfrage nach Veranstaltungsräumen für Kultur- und Bürgerfeste bei weitem nicht mehr decken. Da nur zwei jeweils 80 Quadratmeter große Räume zur Verfügung stehen, gibt es für größere Veranstaltungen ab 90 Personen im Viertel keine Möglichkeit.

Wettbewerb soll über Planungen entscheiden

Die Planung für den Neubau soll demnächst im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs entstehen. Klar ist, dass der Kultursaal auf der freien Fläche des Moosacher St.-Martins-Platzes vor dem Hacklhaus errichtet werden soll. Grundsätzlich ist ein rund 90 Quadratmeter großes Foyer mit angrenzender Garderobe und Getränkeausgabe vorgesehen. 

Herzstück soll der 250 Quadratmeter große Saal mit einer Empore werden. Dazu müssen im Neubau und im umgebauten Hacklhaus unter anderem diverse Umkleiden und Lagerräume, eine Küche, Büros, Sozialräume, ein Musikproberaum und sanitäre Anlagen integriert werden.

Hacklhaus soll Stadtbild weiterhin prägen

Die Mitglieder des BA segneten das Nutzerbedarfs- und Raumprogramm aber nur mit einer Einschränkung ab: „Der prägende Charakter des Hacklhauses muss erhalten bleiben“, forderte Armin Ziegler (SPD). Sei dieser gefährdet, müsse am Nutzerbedarfsprogramm noch einmal nachjustiert werden. Vor allem der weithin sichtbare Bestand müsse unbedingt erhalten werden. Das gelte aber nicht für die wohl als Schwarzbau errichteten Teile im Osten des Hauses.

Zieglers Fraktionskollegin Johanna Salzhuber wollte zudem gleich eine weitere Vorgabe für den städtebaulichen Wettbewerb in den Beschluss aufnehmen: „Der Bereich zwischen dem neuen Kultursaal und dem Hacklhaus soll als nutzbarer Platz ausgeprägt werden.“ Ein kleiner Streifen, auf dem man nichts machen könne, sei zu wenig. Der BA fasste den Beschluss mit den Ergänzungen der beiden SPD-Politiker einstimmig.

Andreas Daschner

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