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Sturzfalle

Moosach: Diesen Kiesweg fürchten Radler seit Jahren – aber entschärft wird er nicht

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An dieser Stelle kommt es zu Stürzen, weil die Stadt nicht handelt. So zumindest sieht es Gerhard Holzinger.

Furchen, Splitt, schlechte Sicht und Unklarheiten in Sachen Vorfahrt: Das Ende der Donaustaufer Straße ist eine gefährliche Stelle für Radfahrer und Fußgänger. Leider änder sich nichts an der Lage.

Moosach – Es war nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist schon wieder etwas passiert. Vor einer Woche stürzte eine junge Mutter mit Kind auf dem Kinder-Radsitz am Fußgänger-Radlweg am Ende der Donaustaufer Straße zur Fußgängerbrücke Rangierbahnhof schwer. Nicht zum ersten Mal, dass sich dort ein schlimmer Fahrradunfall ereignet. Unfallzeugen vor Ort leisteten Soforthilfe und riefen den Notarzt, der sich um die Opfer kümmerte.

Besonders Einen ärgert, dass sich an der gekiesten Rad-Kreuzung nichts tut: „Nicht auszudenken, wenn dem Kind etwas passiert wäre“, schimpft Gerhard Holzinger (69). Ihm ist diese Sturzfalle schon seit ein paar Jahren ein Dorn im Auge, nicht nur, weil er selbst an dieser Stelle Opfer wurde. „Wie oft hab ich dort Radler liegen sehen. Die meisten rappeln sich auf, fahren weiter. Aber der Unfall jetzt, mit dem Kind, der hat mich erschüttert.“

Holzinger wurde bereits 2018 aktiv

Er will etwas ändern, hat sich auch letztes Jahr an den BA und das Gartenbaureferat gewendet (Hallo berichtete). „Der Kiesbelag des Weges wurde aufgefüllt, aber durch die häufige Nutzung haben sich wieder Fahrrillen gebildet.“

Tatsächlich kommt jetzt wieder Bewegung in die Sache. Zumindest scheinbar. Der Moosacher Bezirksausschuss behandelt das Thema in seiner nächsten Sitzung am Montag, 15. Juli. 

Asphaltierung der Gefahrenstelle sei nicht möglich

Jedoch: Hallo liegt in Auszügen ein Schreiben vor, aus dem hervorgeht, dass „in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und wegen der vorliegenden natur- und artenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen eine Asphaltierung der Wege am Rangierbahnhof nicht durchsetzbar“ seien. Weiterhin würden aber alle Wege im Einklang mit den natur- und artenschutzrechtlichen Belangen in verkehrssicherem Zustand erhalten.

Holzinger wundert sich: „Diese Stelle ist doch nicht verkehrssicher! Bei so vielen Unfällen an immer dem selben Fleck muss es doch möglich sein, eine Ausnahme zu machen. Wenigstens Büsche und Bäume kann man zurückschneiden.“

Die junge Mutter wurde übrigens ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Dem Kind ist zum Glück nichts passiert.

Marie-Julia Hlawica

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