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Diese Kulisse – hollywoodreif!

Geschichte auf der Leinwand: Mit dieser US-Produktion feierte Moosach Filmkarriere

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Das alte Gaswerk stand am Georg-Brauchle-Ring, bis es Anfang der 90er-Jahre abgerissen wurde.

Moosach – Im Viertel wurde einst eine äußerst erfolgreiche US-Produktion gedreht. Um welchen Film es sich handelt und wie es dazu kam, erzählt die Neuauflage der Moosacher Geschichtsblätter...

Moosach diente einst als Filmkulisse für einen Hollywood-Streifen. Für Willy Wonkas titelgebendes Unternehmen im Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ aus dem Jahr 1970 – nicht zu verwechseln mit der Neuverfilmung von Tim Burton mit Johnny Depp – fungierte das Gelände des alten Gaswerks am Georg-Brauchle-Ring als Kulisse.

Wer mehr zur Filmkarriere des zehnten Stadtbezirks wissen will, kann dazu einen Beitrag in der neuen Ausgabe der Moosacher Geschichtsblätter des Geschichtsvereins Moosach finden. Zum zweiten Mal hat der historische Verein, der heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert, Aufsätze zu vielen verschiedenen Themen veröffentlicht. Ein Jahr Arbeit steckt in der fast 100 Seiten dicken Publikation.

„Wir haben schon unmittelbar nach der ersten Ausgabe mit den Planungen für die zweite begonnen“, sagt Veronika Linden, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Eine gute Handvoll Menschen hat an dem Heft gearbeitet – von diversen Autoren bis zum Layouter Andreas Rümmelein. Die Fäden liefen bei Achim Feldmann, dem Leiter der Geschichtssammlung des Vereins, zusammen. Feldmanns Archiv ist dabei eine wahre Fundgrube für die historischen Beiträge.

1970 diente das Gebäude als Kulisse für den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“.

Fünf große Rollregale nehmen die Aufzeichnungen über Moosach ein. Bücher finden sich dort ebenso wie andere Dokumente und Urkunden. Untergebracht sind sie in einem knapp 70 Quadratmeter großen Raum im neuen Gebäude der Münchner Volkshochschule, wo der Verein Ende vergangenen Jahres eingezogen ist. Dem Umzug ist ebenfalls ein Beitrag in den Moosacher Geschichtsblättern gewidmet.

Weitere Fragen, die die Autoren in ihren Beiträgen beantworten, sind die folgenden: Was war zuerst da: Der Verein „Linie 1“ oder das Pelkovenschlössl, wo der Verein seine Veranstaltungen abhält? Wie hat sich Hartmannshofen in den 100 Jahren seit seiner Gründung verändert? Und welche Auswirkungen hatte die Räterepublik in München auf den zehnten Stadtbezirk? Als Titeloptik haben sich die Macher für eine historische Speisekarte der ehemaligen Gaststätte Spiegl entschieden, dessen denkmalgeschütztes Gebäude seit dessen Schließung zum Jahresende 2017 leersteht (Hallo berichtete).

Und zu Moosachs Hollywood-Karriere schreibt Andreas Rümmelein in seinem Artikel, dass für die Produktion mit Gene Wilder als Willy Wonka nur ein knappes Budget von drei Millionen Dollar zur Verfügung stand. Deshalb wurde er nicht in den USA, sondern in den Bavaria Filmstudios in Grünwald gedreht. Im Kino floppte er. Mittlerweile hat er aber eine treue Fangemeinde in den USA, sodass Moosach auch im einen oder anderen US-Haushalt via DVD auf dem Fernseher zu sehen ist.

Andreas Daschner

Die Moosacher Geschichtsblätter gibt es für fünf Euro unter anderem im Pelkovenschlössl, beim Hugendubel im OEZ, bei Blattgold in der Meile Moosach und im Modehaus Lindner an der Bunzlauer Straße 20.

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