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BA fordert Rückbau

Vilniuspark: Schwarzes Meer statt grüner Oase - Anwohner sind sauer

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Das Baureferat hat weite Teile der Wege asphaltieren lassen. Die Anwohner sind geschockt.

Die Anwohner und der Bezirksausschuss (BA) sind sauer über die Asphaltierung der Wege im Vilniuspark. Der BA fordert jetzt den Rückbau.

Moosach - Eine kleine Oase war der Park an der Vilniusstraße mit seinen Schotterwegen im Grünen. Doch nun hat das Baureferat weite Teile der Wege asphaltieren lassen. Die Anwohner sind geschockt. Auch der Bezirks­ausschuss (BA) Moosach fordert einen Rückbau.

„Es wurden 500 bis 600 Quadratmeter versiegelt"

So sah das Areal vorher aus.

Ursprünglich sollte nur ein befestigter Weg durch den Park geschaffen werden. Auf diesem soll man zur Bushaltestelle gelangen, die von der Netzer- in die Baubergerstraße verlegt wird. „Das leuchtet ja ein“, sagt Robert Mares, einer der Anwohner. Doch als die Bauarbeiter loslegten, kam der Schock. „Es wurden 500 bis 600 Quadratmeter versiegelt, der Park wurde dadurch massiv verändert“, sagt Mares.

Auch Heidi Pongratz-Aschauer blutet nach eigenem Bekunden das Herz: „Der Park hatte vorher fast Gartencharakter. Jetzt fließt dort ein schwarzes Meer durch.“ In der jüngsten BA-Sitzung forderten deshalb zahlreiche Anwohner, die Asphaltierung rückgängig zu machen.

Andere Lösungen wären möglich gewesen

Die Anwohner des Parks um Heidi Pongratz-Aschauer (Mitte) und Robert Mares (2.v.r.) sind entsetzt über die massiven Versiegelungen.

Eine Vertreterin der Seniorenvertretung erklärte im BA, dass auch die Bewohner des nahen Altenheims die Möglichkeit haben sollen, mit Rollstühlen durch den Park zu fahren. Nach Ansicht von Pongratz-Aschauer hätte es dafür aber auch eine Lösung mit weniger versiegelter Fläche gegeben.

Die Anwohner bekommen Unterstützung von den Viertelpolitikern. „Schön ist was anderes“, sagte der BA-Vorsitzende Wolfgang Kuhn (SPD). Im BA sei man nur darüber informiert worden, dass asphaltiert wird, aber nicht in welchem Ausmaß. „Wir haben sofort interveniert, so dass nicht weitergearbeitet wird.“

„Das Ding muss weg. Wie, ist Sache der Fachleute.“

Armin Ziegler (SPD) forderte: „Das muss sofort rückgängig gemacht werden.“ Fraktionskollegin Johanna Salzhuber forderte eine Sanierung von Grund auf. „Der Unterbau war dort von Anfang an nicht gut“, sagte sie. Wenn man nun die Asphaltschicht entferne, befürchtet sie weitere Probleme. Ein vernünftiger Unterbau ist jedenfalls notwendig, um die Forderung von Florian Wies (CSU) umzusetzen. Der will eine nicht versiegelte, durchlässige Fläche, die auch von älteren Menschen mit Rollator oder Rollstuhl nutzbar ist.

Für Eberhard Ryba (ÖDP) war klar: „Das Ding muss weg. Wie, ist Sache der Fachleute.“ Der BA einigte sich darauf, neue Lösungsvorschläge vom Baureferat zu fordern. Diese sollen anschließend mit allen Beteiligten – auch mit den Anwohnern – diskutiert werden. A. Daschner

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