Immer mehr Läden schließen

Große Veränderungen im Mira Einkaufszentrum

Ein Laden nach dem anderen schließt, also brauch es eine neue Strategie fürs Mira.
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Ein Laden nach dem anderen schließt, also brauch es eine neue Strategie fürs Mira.

Milbertshofen - Knapp zehn Jahre hat das Mira im Münchner Norden schon auf seinem Buckel - doch aktuell geht es bergab. Was jetzt geändert werden soll

Leerstehende Verkaufsflächen, Geschäfte die schließen: Über die Zukunft des Einkaufszentrums Mira in Milbertshofen wird gerade viel spekuliert. Die Shoppingmeile wurde vergangenes Jahr von der internationalen Immobiliengesellschaft Hines gekauft. Deren Sprecherin Katrin Schulz beruhigt die besorgten Kunden: „Das Zentrum wird auf keinen Fall geschlossen.“ Stattdessen wird es Modernisierungen und ein neues Konzept geben. Aus einer reinen Einkaufsmeile soll eine Art Stadtteilzentrum werden. „Wir wollen einen Ort schaffen, wo man nicht nur seine Produkte des täglichen Bedarfs einkauft, sondern sich auch gerne aufhält“, sagt Schulz. Dazu werden mehr Plätze zum Verweilen geschaffen, außerdem soll es einen besseren Nutzungsmix geben. Hines könnte sich zum Beispiel auch vorstellen, einen Bürgersaal, Kinderbetreuungseinrichtungen oder einen Nachbarschaftstreff einzurichten. Der Vorplatz soll ebenfalls verschönert werden. Konkrete Planungen gibt es jedoch noch nicht. 

Zunächst laufen Gespräche und Befragungen, um die Wünsche von Bürgern, Kunden und der Stadt auszuloten. Auch der Bezirksausschuss Milbertshofen-Am Hart soll mit eingebunden werden. Dessen Vorsitzender Fredy Hummel-Haslauer ist grundsätzlich offen für Neuerungen im Mira. „Natürlich wäre eine Funktionsmischung zwischen Einkauf und anderen Angeboten interessant“, sagt er. „Ein lebendiger Platz muss eine Anlaufstelle für verschiedene Bedürfnisse sein.“ Jetzt müsse man aber erst abwarten, was genau passieren soll. Fest steht, dass die meisten großen Marken wie zum Beispiel Aldi, H&M, C&A oder New Yorker weiter im Mira bleiben werden. Dazu kommen neue Geschäfte. „Es laufen Verhandlungen mit neuen Mietern“, bestätigt Sprecherin Katrin Schulz.cla

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