Güterzug in München entgleist

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Streit um neue Strecke

Radschnellweg in den Münchner Norden: Antrag sorgt für Diskussionen – SPD stützt Grüne

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Fahren die Münchner bald schneller vom Norden in die Innenstadt?

Umweltfreundlich und gut für die Gesundheit: Das Rad ist aus München nicht wegzudenken. Um die Strecken noch zeiteffizienter zu machen, könnte jetzt die Schnellroute in den Norden umgesetzt werden.

Milbertshofen –  Das Fahrrad ist für viele eine der Lösungen, um etwas gegen den Autoverkehr und den Klimawandel zu tun. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat nun die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bezüglich eines Radschnellweges von der Innenstadt bis in den Münchner Norden veröffentlicht.

Insgesamt wurden drei Routenverläufe erarbeitet und einer detaillierten Bewertung unterzogen. Das Ergebnis stellt dar, dass eine Route vom Karlsplatz über den Odeonsplatz und die Leopoldstraße bis zur Ingolstädter Straße die beste Option sei. Dabei erwartet das Referat Baukosten von 24 Millionen Euro, die aber größtenteils vom Freistaat Bayern und dem Bund getragen würden.

Gemischte Reaktionen im BA

In der Sitzung des Bezirksausschuss Milbertshofen wurde nun über die Routenverläufe abgestimmt. Die CSU und die Freie Wähler/ÖDP-Fraktion stellten sich gegen den Vorschlag des Referats und bevorzugen einen anderen Routenverlauf: 

„Die Streckenführung entlang ruhiger und grüner Nebenstraßen ist wesentlich attraktiver als entlang der abgasbelasteten Leopoldstraße“, heißt es in einer Sitzungsvorlage der Freien Wähler und der ÖDP.

Stadtrat soll finale Entscheidung fällen

Jutta Koller von den Grünen kritisierte die Einstellung der beiden Fraktionen: „Bei einem Radschnellweg geht es um das Tempo und nicht um eine gemütliche Spazierfahrt.“ Der Vorschlag sei eine ideale Lösung, um den Pendelverkehr zu verringern.

Die Entscheidung lag nun in den Händen der SPD, die sich schließlich den Grünen anschloss und für den Vorschlag des Referats stimmte. Damit bildeten die beiden Fraktionen eine Mehrheit. Dem Stadtrat obliegt am 18. Juli die finale Entscheidung.

Tim Pohl

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