Diese Themen bewegen die Stadtviertel 2019

Milbertshofen und Am Hart: Die große Jahresvorschau der Viertel-Chefs

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An der Hufelandstraße ist nur Rechtsabbiegen möglich. Mit einer T-Kreuzung könnten Autofahrer hier stadtauswärts fahren, ohne Anwohner zu belästigen.

Milbertshofen/Am Hart –2019 wird es Zeit für neue Verkehrswege im Norden: Fredy Hummel-Haslauer stellt die geplanten Projekte vor

„Die wichtigsten Anliegen haben wir 2018 angeschoben“, resümiert Fredy Hummel-Haslauer, Chef des Bezirksauschusses (BA), „aber ich behalte 2019 trotzdem alles im Auge!“ In Hallo nennt er die Projekte an denen, er dran bleiben will.

  • Verkehrsvision Norden:
    Die Untertunnelung, in der Schleißheimer Straße ab Rathenaustraße, soll in einigen Jahren losgehen. Dringend notwendig, denn BMW will mit dem Ausbau des Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) 15 000 Arbeitsplätze schaffen: „Zu den Stoßzeiten haben wir schon den Verkehrs­infarkt in der Schleißheimer Straße oder am Frankfurter Ring. In Sachen U-Bahn haben wir einen ersten Durchbruch erzielt. Von Am Hart nach Freimann soll die U26 kommen“. Ebenso freut er sich, dass Bayerns neuer Verkehrsminister Hans Reichhart das Projekt Nordring anschiebt. Er soll Pendelzüge von Karlsfeld und Moosach zum FIZ ermöglichen.
  • Bushalt Schleißheimer Straße:
    Nach dem Verkehrstod einer Schülerin, hat die Stadt die Bushaltestelle an der Kreuzung Moosacher und Schleißheimer Straße verlegt: „Allerdings in die falsche Richtung“, kritisiert der BA-Chef. „Wir fordern eine erneute Verlegung.“
  • Hufelandstraße:
    Von ihr lässt sich nur rechts in die Ingolstädter Straße abbiegen. Schon 2014 fordert der BA eine T-Kreuzung, noch im selben Jahr liegt der Beschluss des Stadtrats vor. Es wäre eine spürbare Erleichterung für die Anwohner: „Die Sudetendeutsche- und Neuherbergstraße sind total überlastet! PKW fahren durch die Wohnstraßen, um stadtauswärts abbiegen zu können“.
  • Fehlendes Seniorenheim:
    „Wir wollen unbedingt etwas Zentrales für die Milbertshofener. Niemand will seine Heimat gerne verlassen.“
  • Turnunterricht Bernaysschule:
    Der Turnunterricht der Grund- und Mittelschüler in der Bernaysstraße fällt seit den Bauarbeiten auf dem Gelände aus. Eine Lösung sind für den BA-Chef die leerstehenden Leichtbauhallen in der Neuherbergstraße 24: „Bisher scheitert es wohl an technischen Problemen“, bedauert er. „Die Kinder sollen aber die Hallen spätestens zum neuen Schuljahr nutzen können.

Manuela Praxl-Langer

Die Hallen im Olympiapark 2019

Die Sanierungsarbeiten der Olympiahalle liegen nach dem Olympiapark-Sprecher „voll im Plan“. Das Projekt soll im September abgeschlossen sein. „Wir werden vermutlich unter den veranschlagten Gesamtkosten bleiben.“ Genauso rund läuft es beim Neubau der Eishockey- und Basketball-Halle „Der Bauherr Red Bull prüft die beiden Siegerentwürfe. Im Sommer soll der Spatenstich erfolgen und im Herbst 2021 der Spielbetrieb losgehen. mpl

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