BMW baut für das Modell i4 das Werk in München um

200 Millionen Euro für Elektromobilität

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Ab 2021 soll im BMW-Werk München der Tesla-Konkurrent i4 vom Band laufen. Dafür baut der Automobilhersteller das Werk für viel Geld um.

Am Hart – Voller Einsatz für batteriebetriebene Limousinen: Damit der neue BMW i4 ab 2021 vom Band laufen kann, wird jetzt das Münchner Werk kostspielig umgebaut

Robert Engelhorn ist seit August Leiter des Münchner Werks.

Der BMW i4 soll bei den Elektroautos im Bereich der Mittelklasselimousinen das Model 3 von Tesla vom Thron stoßen. Das Fahrzeug soll ab 2021 in München vom Band laufen – neben den konventionellen 3er- und 4er-Modellen. Damit künftig Autos mit Verbrennungsmotor und rein batteriebetriebene Fahrzeuge vom selben Band laufen können, muss der Automobilhersteller seine Fertigungslinie für rund 200 Millionen Euro umbauen.

„Ein vollelektronisches Fahrzeug bei voller Fertigung in ein bestehendes Produktionssystem zu integrieren, ist eine echte Herkulesaufgabe“, sagt Robert Engelhorn, seit August Leiter des Münchner Werks. Statt seperater Fertigungsstrukturen sollen der i4 und die 3er- und 4er-Modelle auf ein und derselben Produktionlinie hergestellt werden. Vor allem im Karosseriebau und in der Fahrzeugmontage erfordere dies umfangreiche Umbaumaßnahmen.

Denn wie BMW mitteilt unterscheidet sich das Karosserie-Konzept des neuen E-Autos ganz erheblich von Architekturen der bislang im Münchner Werk produzierten Modelle. Um die Serienfertigung des i4 ab 2021 zu realisieren, investiert BMW die 200 Millionen Euro ab 2019 in Gebäude, Fertigungsanlagen sowie in Logistiksysteme.

Andreas Daschner

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