"Mit dem Viertel identifizieren"

Antonie Thomsen über Jubiläen im Viertel und geplante Baumaßnahmen

Antonie Thomsen ist Vorsitzende des Bezirksausschusses Milbertshofen-Am Hart. In Hallo München spricht sie unter anderem über die Planungen für die Schleißheimer Straße, die desolate Situation der Toliletten in Schulen, den Fortschritt der Baumaßnahmen im Olympiapark und anstehende Jubiläen. „Im Jahr 2010 sollte das Gymnasium München-Nord auf dem Gelände der ehemaligen Kronprinz-Rupprecht-Kaserne schön langsam Gestalt annehmen. Wir vom BA hoffen, dass der Wettbewerb endlich ausgeschrieben wird – gleiches gilt für die neue FOS-BOS auf der Nordhaide (ehemalige Panzerwiese). Zudem werden wir uns einsetzen, dass in KiTas und Schulen die Sanitäranlagen endlich auf einen hygienischen Standard gebracht werden – da liegt einiges im Argen. Es wurde die letzten Jahre zwar sehr viel für den Brandschutz getan, aber die Toilettenanlagen wurden vernachlässigt. Das ist nicht länger hinzunehmen. Mit der Versorgung von Kindergartenplätzen hingegen können wir sehr zufrieden sein, besonders im Neubaugebiet Nordhaide, aber auch im gesamten 11. Bezirk. Im Verkehrsbereich kommt endlich das Nordkonzept für den öffentlichen und den Individualverkehr in die Gänge, es gibt dezidierte Ausarbeitungen des Planungsreferates und Gesprächsrunden mit den Umlandgemeinden. Der BA 11 begrüßt dies ausdrücklich, auch dass eine Anbindung der Schleißheimer Straße an die Autobahn nicht mehr ausgeschlossen wird und mit in der Überprüfung ist. Im Olympiapark gehen die Baumaßnahmen zeitgerecht weiter, der Neubau der kleinen Olympiahalle, der Umbau der alten Halle mit hochmoderner technischer Ausstattung sind positive Maßnahmen. Auch die Vorbereitungen für die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 laufen intensiv. Ein großer Wermutstropfen ist die Umwandlung des Freizeit-sporttreffs in der Schwimmhalle in ein kommerzielles Fitnessstudio. Dies wird gegen den Willen der Teilnehmer und des BA von den städtischen Bädern intensiv betrieben – noch hoffen wir, eine benutzerfreundlichere Lösung zu erreichen. Im ,Altgebiet‘ Milbertshofen steht am 1. Mai die 100-jährige Stadterhebung an. Von 1910 bis zur Eingemeindung nach München am 1. April 1913 war Milbertshofen drei Jahre selbständige Stadt. Die alte St. Georgs-Kirche feiert zeitgleich 500 Jahre St.-Georg-Altar. Wir freuen uns auf die Festivitäten – auch auf die des Kulturhauses, das bereits sein fünfjähriges Bestehen feiern kann. Die Sanierungsmaßnahmen der GWG am Harthof gehen derweil in die dritte Runde. 2009 wurden die Räume für die Wohngruppen von Demenzkranken fertiggestellt und bezogen, eine modellhafte Einrichtung für München und die Zukunft, auf die wir besonders stolz sind. Und die Nordhaide mit dem Dominikuszentrum und dem Stadtteilzentrum Mira ist zum Vorzeigeviertel für Architekten aus aller Welt geworden. Uns ist noch wichtiger, dass sich die Bewohner wohlfühlen und mit ihrem Gebiet identifizieren, was dem BA oftmals bestätigt wird.“ Antonie Thomsen

Auch interessant:

Meistgelesen

Wie ein Fragebogen die Wahl beeinflussen könnte
Wie ein Fragebogen die Wahl beeinflussen könnte
Erinnerungszeichen für Zwangsarbeiter während des NS-Regimes wird aufgestellt 
Erinnerungszeichen für Zwangsarbeiter während des NS-Regimes wird aufgestellt 
Zu viel Sex in städtischen Bädern? – Kritik von der Bayernpartei – Wie die Stadtwerke reagieren
Zu viel Sex in städtischen Bädern? – Kritik von der Bayernpartei – Wie die Stadtwerke reagieren

Kommentare