Vertrauen in die kreative Lösung

Siegerentwurf zum neuen Quartier auf ehemaligen Knorr-Bremse-Areal vorgestellt

Die Visualisierung zeigt den Blick auf die drei Hochhäuser und den großen Park.
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Die Visualisierung zeigt den Blick auf die drei Hochhäuser und den großen Park.

Den Wettbewerb zur Bebauung des neuen OPES Wohnparks hat das Architekturbüro „ingenhoven architects“ gewonnen. Nun präsentieren sie ihren Entwurf...

Milbertshofen Das Architekturbüro „ingenhoven architects“ hat den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des neuen OPES Wohnparks auf dem ehemaligen Knorr-Bremse-Areal gewonnen. Damit hat sich der als „innovativer“ bezeichnete Entwurf der im Juli gewählten Finalisten durchgesetzt.

Hallo berichtete: So könnte das neue Quartier auf dem ehemaligen Knorr-Bremse-Areal aussehen

Jürgen Büllesbach, Geschäftsführer von Bauherr OPES Immobilien, sprach bei der Präsentation von „wegweisender Architektur“ und nannte ein wichtiges Stichwort: Nachhaltigkeit.

„Wir begrünen Dächer und Terrassen, wollen Photovoltaik-Elemente auch in Fassaden integrieren. Hauswände und Balkone erhalten Holzfassaden. Zudem verwenden wir recycelte Baumaterialien. So sorgen wir dafür, dass die Bauten während ihres Bestehens klimaneutral sind“, kündigte Architekt Christoph Ingenhoven an.

Jürgen Büllesbach (li.) und Christoph Ingenhoven vor dem Modell des OPES-Gebiets am Oberwiesenfeld.

Das neue Quartier biete sämtliche Wohnformen, Büros, eine Kindertagesstätte, Nahversorger und ein 7000 Quadratmeter großes Pflegeheim für 100 Menschen.

Die 500 Wohnungen sollen nach Fertigstellung – geplant für 2027 – dauerhaft vermietet werden, so Büllesbach. Die Preisspanne dafür sei sehr breit: „Geförderte Wohnungen werden unter zehn Euro, Pent­house-Wohnungen über 20 Euro pro Quadratmeter kosten.“

Dennoch werden sich die Wohnungsarten nicht in Ausstattung und Anmutung unterscheiden und mit großzügigen, geschwungenen Balkonen versehen. Im Norden schließt ein Block aus sechs- bis achtstöckigen Wohngebäuden das Gelände, südlich davon liegt ein großer öffentlicher Park, der drei Wohnhäuser mit zehn bis zwölf Stockwerken umgibt.

Close-Up des Modells.

Vor Baubeginn muss noch ein Bebauungsplan für das gesamte Areal erstellt werden. Dazu gehören ein bis zu 99 Meter hoher Büroturm im Südwesten und ein Bürogebäude im Südosten. Der Baubeginn des Wohnparks ist für 2022 geplant.

Benedikt Strobach

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