Messerstecher greift Passanten an

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Ludwigsfeld: Bau von 2100 Wohnungen geplant – Lösungen für bestehende Probleme gefordert

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Sie machen München bunt!

Sprühen vor Farbenfreude: Junge Graffiti-Sprayer erobern mit ihrer Kunst die Stadt

München treibt’s bunt! Ob mit Ausstellungen oder öffentlichen Wandmalaktionen – die Graffiti-Szene in der Isarmetropole boomt. Vereine wie der Milbertshofener Writers Corner (siehe links unten) fördern und unterstützen junge Sprayer, damit sie ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren können – ganz legal. Dazu wird es im Sommer eine riesige Open-Air-Galerie in Neuhausen geben, wo die Münchner Graffiti-Künstler ihre Kunstwerke auf meterhohe Leinwände sprayen werden. Aus der vormals oft als „Vandalismus“ verpönten „Streetart“ ist längst Kunst geworden – und der farbenfrohen Kreativität der Sprayer sind keine Grenzen gesetzt. Welche Projekte in München umgesetzt werden, welche jungen Künstler daran beteiligt sind und wer sich für die Nachwuchstalente in München einsetzt, das lesen Sie hier. Alessa Kästner Legal und öffentlich vor Ideen sprühen – mit Tasso klappt’s Die jungen Sprayer des Jugendtreffs „Tasso“ in Milbertshofen wissen, wie man mit der Sprühdose umgeht. Sie haben bereits ein großes Graffiti am Eingang des Deutschen Theaters in Fröttmaning mitgestaltet. Die jungen Künstler kreierten ein Bild zu der Street-Dance-Show „Insane in the Brain“ von der schwedischen Gruppe „Bounce“, die im April im deutschen Theater auftrat. „Bei dem Projekt dabei zu sein, war super cool“, sagt der 15-jährige Paul Reim (Foto oben, vorne links). „Ich spraye hobbymäßig seit zwei Jahren und bin froh, dass uns das Tasso die Möglichkeit bietet, bei solchen Aktionen mitmachen zu dürfen.“ Auch das große „Tasso“-Logo am Eingang des Jugendhauses haben die Jugendlichen selbst gestaltet. „Es ist wichtig, den Kids die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren und kreativ zu sein“, meint Jugendhaus-Leiterin Ulrike Renner. „Und wie man sieht, haben sie ihre Sache sehr gut gemacht. Die Graffitis sind toll geworden.“ Auch der 15-jährige Simon Tamburro (vorne rechts) ist begeisterter Sprayer: „Das Tasso-Logo war mein erster Spray-Versuch und es hat mir echt Spaß gemacht. Ich möchte jetzt viel üben, um besser zu werden.“ Grau ist out – auch in der Unterführung Der ehemalige Jugendhaus-Leiter Stefan Penn ist Leiter der 2006 gegründeten Münchner Organisation Writers Corner, die Graffiti-Künstlern legale Freiflächen zum Sprayen vermittelt. Stefan Penn hat die „Farbsucht“ mit 16 Jahren gepackt – und heute engagiert er sich selbst für den Münchner Sprayer-Nachwuchs. Zu den Projekten des Writers Corner gehörte auch die ehemalige Straßenbahnunterführung am Oberhoferweg in Milbertshofen, die vor zwei Jahren mit Unterwasserwelt-Motiven verschönert wurde. „Die Resonanz der Münchner auf die umgestaltete Unterführung war und ist sehr positiv“, sagt der 41-Jährige. „Die grauen Betonwände dort sorgten nicht wirklich für ein ansehnliches Bild – nun können sich die Passanten über eine wunderbar bunte Unterführung freuen.“ "Junge Kunst fördern" Wolfgang Lehnerer, auch bekannt unter seinem Künstlernamen „Z-Rok“, ist Graffiti-Künstler der ersten Generation und arbeitet als freischaffender Künstler in München. Er ist Mitgründer der Färberei, einer ehemaligen Wasch- und Färbeanstalt in Giesing, die jetzt als Jugendkulturbüro dient. Die Färberei ist vor allem Anlaufpunkt für junge Künstler und holt für größere Wandmalaktionen auch Sprayer aus der ganzen Welt in die Stadt, damit sich Münchens Nachwuchs-Maler mit ihnen austauschen können. „Vor allem die junge Kunst zu fördern, ist sehr wichtig“, sagt Lehnerer. Vom 5. bis 15. Mai findet in der Färberei eine Vernissage mit dem Titel „Tags and Styles – schwarz auf weiß“ statt. „Die Ausstellung zeigt vor allem dreidimensionale Objekte“, so Lehnerer. „Es ist sozusagen ein riesiges begehbares Bild.“ Weitere Infos unter www.diefaerberei.de.

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