Güterzug in München entgleist

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Übermäßiges Wachstum?

Ludwigsfeld: Wie viel Zuzug verträgt das Viertel? – Untersuchung gibt Anhaltspunkte

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Überall in München schießen neue Gebäude aus dem Boden. Wird die Situation in Ludwigsfeld bald ähnlich sein?

Immer mehr Menschen zieht es nach München – auch ins nördliche Stadtgebiet. Wie viel mehr neue Einwohner Ludwigsfeld stemmen kann, wurde jetzt untersucht –  mit überraschenden Ergebnissen. 

Ludwigsfeld – Ludwigsfeld soll nachverdichtet werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung fasst im Juli einen Grundsatzbeschluss. Wie – dazu hat das Planungsreferat nun eine Strukturuntersuchung erstellen lassen. Der engere Untersuchungsbereich ist 32,4 Hektar groß und liegt außerhalb des rund 900 Hektar großen Gebiets zwischen Feldmoching, Ludwigsfeld und Fasanerie-Nord, auf dem im Rahmen des Kooperativen Stadtentwicklungsmodells (KOSMO) Bauland geschaffen werden soll (Hallo berichtete).

Neben dem Prüfen von Nachverdichtungsmöglichkeiten wird vorgeschlagen, südlich des Sportplatzes und östlich der Siedlung neue Wohnflächen zu entwickeln. Zwischen dem Sportplatz und dem neuen Quartier könnte eine Grundschule entstehen. Auch ein Versorgungszentrum, in dem es einen Nahversorger, Gastronomie und Dienstleister geben könnte, wäre vorgesehen. Hinzu kämen unter anderem Kinderbetreuungseinrichtungen und soziale Angebote wie ein generationenübergreifender Nachbarschafts­treff.

Umfassende Maßnahmen für ÖPNV notwendig

Sollte die Siedlungserweiterung kommen, müsste die ÖPNV-Verbindung nach Karlsfeld und Feldmoching ausgeweitet werden, so das Ergebnis der Strukturuntersuchung. Außerdem müsse man die angespannte Stellplatzsituation in der bestehenden Siedlung verbessern, ein Konzept für den ruhenden Verkehr entwickeln und eine leistungsfähige Anbindung an die Dachauer Straße geschaffen werden. 

In einem Verkehrsgutachten wird eine neue Anbindung im südlichen Teil des Gebiets diskutiert. Die Straße könnte nördlich der bestehenden Schule von der Rothwiesenstraße abgehen und östlich des Sportplatzes auf die Karlsfelder Straße treffen. 

„Diese südliche Anbindung könnte daher über die Straße Auf den Schrederwiesen einen Alternativweg zur Dachauer Straße bieten“, heißt es in den Gutachten. So könnten der Knotenpunkt Dachauer Straße/Karlsfelder Straße und die Kristallstraße entlastet werden. Weitere Berechnungen wären notwendig.

Bevölkerung vervierfacht

Grundsätzlich kommt das Verkehrsgutachten zu dem Schluss, dass hinsichtlich des Autoverkehrs maximal 2100 zusätzliche Wohnungen machbar wären. Das würde rund 5075 neuen Einwohnern entsprechen – die Bevölkerung würde sich damit vervierfachen.

Ob es jedoch tatsächlich zu einer so großen Entwicklung kommt, ist fraglich. Ziel sei eine „qualitätvolle Entwicklung, die sowohl die Belange der Versorgung, der entsprechenden Infrastrukturen und Erholungsräume, Grün- und Freiflächen beinhaltet“, wird in der Untersuchung betont. Wie viele Wohnungen städtebaulich vertretbar sind, müsse in weiteren Studien ermittelt werden.

„Es ist noch nichts festgelegt“, betonte Stadträtin Heide Rieke (SPD), als sie im BA Feldmoching-Hasenbergl von einem Bürger auf das Thema angesprochen wurde. „Schon seit Jahren wird daran gearbeitet, wie man Ludwigsfeld entwickeln kann und das ist jetzt erst einmal der erste Schritt“, erklärt sie. Auch der BA wird demnächst über die Untersuchung beraten.

Claudia Schuri

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