Löwen und Kanonen

Der neue Vorstand des Soldaten- und Kriegervereins Unterföhring mit der gestifteten Böllerkanone (v.li.): stehend Ehrenvorstand Kurt Losert, 1. Kassier Dr. Markus Treml, 1. Schriftführer Peter Orth, 1. Vorstand Josef Peischl, 2. Vorstand Karl-Heinz Müller, 1. Revisor Bernhard Riederer, 2. Kassier Christian Bayer und Schießmeister Werner Bosch sowie vorne kniend der Stifter der Kanone Manfred Axenbeck und 2. Schriftführer Thomas Geier (nicht im Bild 2. Revisor Philipp Schwarz). Foto: privat

2012 hat begonnen, auch für die Vereine. Auch der Soldaten und Kriegerverein Unterföhring hielt daher vor kurzem seine Jahreshauptversammlung ab.

Neben den üblichen Berichten von Vorstand und Schriftführer und einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder wurden auch einige Ehrungen ausgesprochen. Für ihre 15-jährie Vereinstreue wurden Klaus Billmayer, Siegfried Brunnbauer und Reinard Heilmeier mit der silbernen Ehrennadel geehrt, Hermann Huschka wurde sogar für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Besonderer Dank galt Günteer Peischl, der die vier Steinplatten am Kriegerdenkmal stiftete. Anerkennung erhielt auch Schreinermeister Manfred Axenbeck, der zusammen mit Werner Bosch eine Böllerkanone entworfen, gebaut und dem Verein gestiftet hat. Diese wurde im Rahmen der Versammlung zusammen mit der amtlichen Schussbescheinigung offiziell übergeben. Eine festliche Einweihung ist für den 21. April in der Gemeindehalle geplant. Es folgte die Neuwahl der Vorstandschaft. Zum 1. Vorstand wurde Josef Peischl gewählt, 1. Schriftführer wurde Peter Orth, 1. Kassier Wurde Dr. Markus Treml und der 1. Revisor heißt Bernhard Riederer. Alle Wahlen verliefen einstimmig. Ein weiterer wichtiger Punt auf der Tagesordnung war der marode Zustand des Löwen auf dem Kriegerdenkmal. Dieses befindet sich im Besitz des Vereins und liegt damit in dessen Verantwortung. Eine Voruntersuchung soll Klarheit bringen, inwiefern eine Restaurierung des alten Löwen sinnvoll ist. Möglicherweise muss ein neuer Bronzeabguss angefertigt werden. Der kann ja dann gegen den Kanonendonner anbrüllen.

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