Waffen bei Autokorso gemeldet

Schüsse bei Hochzeitskorso gemeldet – Polizei durchsucht Braut-Auto nach Schusswaffen

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Bei einem Hochzeitskorso wurden Schüsse gemeldet. Die Polizei durchsucht daraufhin die ganze Kolonne.

Der Polizei wurden Schüsse bei einem Autokorso im Hasenbergl gemeldet. Mit verstärkten Kräften wurden die Autos durchsucht - auch die Braut blieb nicht verschont.

München – Eine Hochzeit ist eigentliche eine schöne Feier - außer es wird dabei geschossen. Das geschah anscheinend bei einem Hochzeitskorso im Hasenbergl. Dort ging am Samstag, gegen 16.00 Uhr, eine Mitteilung über den Notruf ein, nach der ein Autokorso unterwegs sei, aus dem heraus mehrfach geschossen worden sein soll. Die Polizei leitete daraufhin Fahndungsmaßnahmen ein. An einer Kreuzung in der Schleißheimer Straße wurden insgesamt zehn Fahrzeuge angehalten, die anscheinend zu einem Hochzeitskorso gehörten. Eines der Autos war nämlich als Brautauto gekennzeichnet. 

Polizei durchsucht Hochzeitskorso nach Schusswaffen

Mit starken Polizeikräften, u. a. des Münchner Unterstützungskommandos, wurden die zehn Fahrzeuge und insgesamt 24 Insassen der Fahrzeuge kontrolliert, wobei alle Personalien festgestellt und die Personen durchsucht wurden. Dabei wurde auch ein Sprengstoffhund eingesetzt, um nach den gemeldeten Schusswaffen zu suchen. Diese konnten jedoch nicht aufgefunden werden. Die Polizei schließt jedoch nicht aus, dass sich einige Pkw vor der Kontrolle bereits entfernten. 

Münchner Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Waffengesetz

Nach etwa 90 Minuten war die Kontrolle beendet und die Personen konnten nach und nach mit ihren Fahrzeugen die Kontrollörtlichkeit verlassen. Die Münchner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz. Ob weitere Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen wurden, muss noch im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden.

Quelle: Polizeipräsidium München/jh

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