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„Es ist einfach zu laut“

Sie ergreift die Flucht aus der eigenen Wohnung

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Enge Straße, viel Schleichverkehr – ständiges Gehupe. Für Theresa Wachs ist die Carraciolastraße zu laut.

Hasenbergl – Theresa Wachs hält es in ihrem Zuhause an der Carraciolastraße nicht mehr aus – wegen des Straßenlärms – In Hallo schildert sie ihre Situation

Jetzt kommt der Frühling. Doch Theresa Wachs kann sich nicht auf ihren Balkon freuen. „Ich würde gerne mal draußen sitzen, das geht aber nicht“, empört sich die 67-jährige Rentnerin „Es ist einfach zu laut“. Sie lebt seit 42 Jahren an der Carraciolastraße. Das ursprünglich ruhige Wohngebiet, hat sich aus Sicht der Anwohnerin in den vergangenen vier Jahren schleichend zu einer vielbefahrenen Ausweichroute zwischen Schleißheimer und Lerchenauer Straße entwickelt. „Das hat mit dem starken Berufsverkehr von BMW und den vielen anderen Firmen hier im Norden zu tun.“

Doch nicht nur Berufspendler nutzen die Straße, auch viele LKW und Busse nehmen den Weg. Rund sechs Meter trennen Wohn- Schlaf, Arbeits- und Esszimer von der Straße im Wohngebiet, die parallel zur Weitl- und Gundemannstraße verläuft. Sind die dicht, nutzen viele Autofahrer die schmale Straße: „Ein schlechter Witz“, findet Theresa Wachs: „Wir haben hier Tempo 30 und die Straße ist nur einspurig befahrbar, bei Gegenverkehr herrscht Stillstand, da geht das Gehupe los und das bereits ab 5.30 Uhr bis tief in die Nacht“.

Im Sommer sei es besonders belastend. Schon jetzt schaut sie nach einer Alternative: „Für Juni bis August wohne ich im Allgäu.“ Eine große finanzielle Belastung für die Rentnerin: „Aber der Lärm macht mich krank, ich muss hier raus“.

Seit Monaten kämpft die Seniorin um eine Verbesserung der Situation. Sie schreibt Briefe, spricht mit Verantwortlichen und geht zur VBR-Autobus Oberbayern, um für eine andere Route der Betriebsfahrten der Busse zu bitten. Auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer versucht zu unterstützen.

Das KVR, sieht keinen Handlungsbedarf. Weder Lärm- noch Schadstoffmessungen gäben eine Veranlassung zu „straßenrechtlichen Maßnahmen“, so in einem Schreiben vom Juli 2018. Auch die Polizei kommt nach Verkehrsuntersuchungen zu diesem Ergebnis. Für Theresa Wachs völlig unverständlich: „Ich lade die Verantwortlichen gerne zu mir für einen Tag ein, damit sie es selbst hören können“. Obwohl ihre Chancen sehr gering stehen, will sie nicht aufgeben. Immerhin will jetzt Matthias Korte, Pressereferent beim MVG sich das Problem, ob die Betriebsbusse eine andere Straße fahren können, noch einmal anschauen. „Größere Umwege sind dabei aber zu vermeiden“, so Korte.

Manuela Praxl-Langer

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