Kunst in Moosach

Gubes: So sieht es es in der Baubergerstraße 17 jetzt aus

In die Baubergerstraße 17 kommt neues Leben: Die „Gubes“ sind offiziell eingezogen und feierten jüngst ihr Eröffnungsfest mit knapp 300 anwesenden Personen.

Moosach - Als Freiraum, um kulturell tätig zu werden, wird das Haus von Künstlern und Freischaffenden unterschiedlichen Alters genutzt. Das ergibt eine bunte Mischung verschieden eingerichteter Räume mit individuellem Charme. Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke, die im Gube-Haus ausgestellt werden, erhalten bei der ersten Besichtigung großes Lob der Anwesenden. 

So sieht es in der Baubergerstraße 17 jetzt aus

Susanne Abt kümmert sich mit spezieller Farbe und Schleiftechnik um alte Möbel, die zu schade zum wegwerfen sind und in ihrer Ursprungsform nicht mehr dem Geist der Zeit entsprechen.
Susanne Abt kümmert sich mit spezieller Farbe und Schleiftechnik um alte Möbel, die zu schade zum wegwerfen sind und in ihrer Ursprungsform nicht mehr dem Geist der Zeit entsprechen. © 
Einen Ort der Zusammenkunft gestalten die jungen Künstler um die Holzbildhauerin Teresa Glatt. Der große Tisch in der Mitte soll zum Hinsetzen einladen.
Einen Ort der Zusammenkunft gestalten die jungen Künstler um die Holzbildhauerin Teresa Glatt. Der große Tisch in der Mitte soll zum Hinsetzen einladen. © 
Rafael Lutsfeld, Sarah Maholi (im Bild) nutzen ihre Räume gemeinsam mit Luca Schellenberg für Akrylmalerei und die Arbeit an einem Theater-/Filmprojekt.
Rafael Lutsfeld, Sarah Maholi (im Bild) nutzen ihre Räume gemeinsam mit Luca Schellenberg für Akrylmalerei und die Arbeit an einem Theater-/Filmprojekt. © 
Maja Das Gupta und Sarah Fauth teilen sich ihren Raum als Filzwerkstatt und Autorenzimmer. Der im Raum gelagerte Filz bietet die ideale Geräuschisolation, die die Autorin für ihre Hörspielaufnahmen braucht.
Maja Das Gupta und Sarah Fauth teilen sich ihren Raum als Filzwerkstatt und Autorenzimmer. Der im Raum gelagerte Filz bietet die ideale Geräuschisolation, die die Autorin für ihre Hörspielaufnahmen braucht. © 
Innerhalb des eduart K.-Projekts des International Munich Art Lab (IMAL) unter der Leitung von David Luigard wird eine Plattform für junge Kultur geboten, die Vivian Donner (im Bild) gern in Anspruch nimmt.
Innerhalb des eduart K.-Projekts des International Munich Art Lab (IMAL) unter der Leitung von David Luigard wird eine Plattform für junge Kultur geboten, die Vivian Donner (im Bild) gern in Anspruch nimmt. © 
Den ebenfalls vom eduart K.-Projekt beanspruchten Raum nutzt Valeria Sapled, um sich künstlerisch auszuleben.
Den ebenfalls vom eduart K.-Projekt beanspruchten Raum nutzt Valeria Sapled, um sich künstlerisch auszuleben. © 
Dieses Zimmer fungiert als offene Werkstatt die Mittwochs von 16 bis 20 Uhr genutzt werden kann.
Dieses Zimmer fungiert als offene Werkstatt die Mittwochs von 16 bis 20 Uhr genutzt werden kann. © 
In diesem als Galerie genutzten Raum stellen Künstler ihre Werke aus.
In diesem als Galerie genutzten Raum stellen Künstler ihre Werke aus. © 
Ulla Wohlgeschaffen schafft einen neutralen Raum zum Malen. In dem nach außen lichtundurchlässigen Raum, welcher von innen mit Tageslichtlampen beleuchtet wird, malen Leute allen Alters gemeinsam. Auf diese Weise wird der Konkurrenzgedanke ausgeschlossen.
Ulla Wohlgeschaffen schafft einen neutralen Raum zum Malen. In dem nach außen lichtundurchlässigen Raum, welcher von innen mit Tageslichtlampen beleuchtet wird, malen Leute allen Alters gemeinsam. Auf diese Weise wird der Konkurrenzgedanke ausgeschlossen. © 
Christine Winkelbauer und Andrea Kratzer beschäftigen sich mit der Verlaufstechnik der Malerei, während sich Birgit Ganß dem Recyclen alter Sachen wie Eierkartons oder Sechskant-Muttern in Form von Bastelein widmet.
Christine Winkelbauer und Andrea Kratzer beschäftigen sich mit der Verlaufstechnik der Malerei, während sich Birgit Ganß dem Recyclen alter Sachen wie Eierkartons oder Sechskant-Muttern in Form von Bastelein widmet. © 

Auch Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben: Viele der Künstler arbeiten ausschließlich mit recycelten Materialien. Mindestens sechs Monate wird das Projekt laufen. Danach besteht die Option, den Nutzungsvertrag für das Gebäude zu verlängern. In der Zwischenzeit ist schon einiges geplant: „Es wird ab Samstag, 30. November, jeweils von 9 bis 13 Uhr ein wöchentliches Repair-Café geben. Auch planen wir, die Fenster zu einem überdimensionalen Adventskalender umzugestalten“, so Julia Schönfeld-Knor (SPD), Mitinitiatorin des Projekts. „Weitere helfende Hände hierfür sind sehr willkommen.“ 

Besuchen kann man das Haus jeweils zum 21. Tag des Monats, dem Tag der offenen Tür.

tgg

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