Grünes Licht für Kommunalunternehmen

Gemeinderat Aschheim stimmt Fusion der Wasserverbände zu

Mit einem ergänzenden Beschluss zu vorangegangenen Beschlüssen hat der Gemeinderat Aschheim den Weg für das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKu) AW München-Ost endgültig geebnet. Hierzu befürwortete das Gremium einstimmig die Verschmelzung der beiden gKu’s AW (Abwasser) München-Ost und VE (Versorgung) München-Ost zu einem einheitlichen gKu. Stichtag für die Verschmelzung ist der 1. Januar 2009. Dann sind der jetzige Zweckverband Wasserversorgung Zornedinger Gruppe und der derzeitige Abwasserzweckverband München-Ost ein einziges Kommunalunternehmen, dem die 13 Trägergemeinden Anzing, Aschheim, Egmating, Feldkirchen, Finsing, Grasbrunn, Kirchheim, Kirchseeon, Oberpframmern, Pliening, Poing, Vaterstetten und Zorneding angehören. Aschheims Erster Bürgermeister Helmut J. Englmann erläuterte in der Sitzung, dass die EU grundsätzlich eine Liberalisierung der Wasserversorgung plane. „Der Zweckverband der 13 Trägergemeinden ist aber der Meinung, dass es für unsere Bürger auf Dauer wichtig ist, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in kommunaler Hand zu behalten. Hierfür ist ein starker Verbund nötig“, betonte Helmut J. Englmann. Diesen starken Verbund stelle laut Englmann das gemeinsame Kommunalunternehmen dar. Ein gKu könne beispielsweise etwaige Übernahme-Angebote aus der freien Wirtschaft abwehren. Ziel sei auch, dass die Gebühren für die Bürger auf einem möglichst niedrigen Niveau gehalten werden können.

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