Ganz viel Spielraum für Kinder

Sie haben allen Grund zum Strahlen: Zimmerer Wolfgang Schmid, Jugendbeauftragte Sabine Fister, Fezi-Leiter Metti Schramm und Bürgermeister Franz Schwarz (v.l.) feierten am vergangenen Montag mit Gemeinderäten und Handwerkern Richtfest für das Scheunengebäude der Kinder- und Jugendfarm an der Jahnstraße. Foto: Bühring

Dass hier schon viele fleißige Hände arbeiten, sieht man dem Gelände der Unterföhringer Kinder- und Jugendfarm an. Für das für viele wohl wichtigste Gebäude, den Ponystall, konnte am Montag Richtfest gefeiert werden.

Man sieht dem Gelände an, dass viel Raum und Gelegenheit ist, sich auszutoben – Baustellen gibt es bereits viele dort: Auf dem rund 6500 Quadratmeter großen Areal der Farm erheben sich schon ein paar Meter Kartoffelacker und einige Hochbeete, dass da mal ein Reitplatz sein wird, ist ebenfalls zu erkennen. Und nun steht auch das für viele wichtigste Gebäude, der Ponystall. Am Montag wurde Richtfest gefeiert. Auf einer Grundfläche von 150 Quadratmetern sollen in der Scheune einmal die Ponys der Farm stehen, in Offenstallhaltung. Außerdem finden eine Futter- und eine Sattelkammer, ein Hühnerstall, eine WC-Anlage und eine extra Box für kranke Tiere Platz. Das Dach der Scheune wird von außen mit einer Treppe erschlossen werden, dort ist das Heu untergebracht. Aktiv mitwirken In seiner kurzen Ansprache zum Richtfest bedankte sich Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz bei den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins „Mehr Spielraum für Kinder“ und den Mitarbeitern der Jugendfreizeitstätte Fezi, die bisher gemeinsam den größten Anteil der Arbeit gestemmt haben. Der Meerschweinchen- und Hasenstall an der Jahnstraße beispielsweise wurde von ihnen und den Kindern und Jugendlichen, die zu den Öffnungszeiten die Farm besuchen, bereits aufgestellt. Auch wenn das ganze Areal noch wie eine einzige Große Baustelle aussieht, ist die Farm bereits geöffnet. Schließlich sollen die Kinder und Jugendlichen hier ganz aktiv am Werden des Geländes, an seiner Gestaltung und Nutzung teilhaben. Und das Angebot wird genutzt. Die Kindergärten seien immer wieder mal vormittags auf dem Gelände, gemeinsam habe man den Meerschweinchenstall gefliest, erzählt Metti Schramm, der Leiter des Fezi. Viel zu tun gibt es immer. Auf dem Gelände fehlen noch das Betriebsgebäude mit Büro, Metall- und Holzwerkstatt, der Wasserspielplatz, der Ziegen- und Schafstall sowie das große Hüttendorf nördlich der Skater-Anlage. Helfer und auch Spender sind jederzeit willkommen, für Kinder und Jugendliche ist die Farm donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Bürgermeister Schwarz ergriff auch beim Richtfest wieder die Gelegenheit, die Anlieger zu beruhigen: „Niemand braucht hier Angst vor einem versteckten Grillplatz zu haben, um 18 Uhr ist abends Schluss, schon, damit die Tiere auch wieder ihre Ruhe haben.“ Grillnachmittage werde es hie und da allerdings schon geben dürfen, aber abends sei Ruh‘, es gebe keine Partys. Bald kommen die ersten „Bewohner“ Die heiß ersehnten ersten Bewohner der Farm werden übrigens voraussichtlich Ende Juni auf dem Gelände einziehen: Aus dem Münchner Tierheim kommen Hasen und Meerschweinchen, die jetzt schon ausgesucht und auf ihre Eignung für die Farm hin untersucht werden. Kerstin Bühring

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