Fröttmaninger Berg

Zweites Windrad auf dem Müllberg kommt 2019

Schöne Aussichten: Aber warum wird nicht längst am Ausbau des Windparks gearbeitet?
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Schöne Aussichten: Aber warum wird nicht längst am Ausbau des Windparks gearbeitet?

Fröttmaning: Auch Stadt Garching signalisiert großes Interesse am Energie-Ausbau auf dem Fröttmaninger Berg.

Drei Jahre ist es her, dass sich die Stadtwerke eine imissionsschutzrechtliche Genehmigung für ein zweites Windrad auf dem Fröttmaninger Berg sicherten. Was ist in der Zwischenzeit geschehen? Antworten gaben die Stadtwerke nach einer Anfrage im Stadtrat. „Die umfangreichen geotechnischen Untersuchungen befinden sich derzeit in einer finalen Phase“, erklärten die Stadtwerke. 2019 soll das zweite Windrad dann bereits gebaut und in Betrieb genommen werden.

Im Rahmen der „Ausbauoffensive Erneuerbare Energien“ wollen die Stadtwerke bis 2025 so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. Deshalb haben Projekte wie das zweite Windrad auf dem Müllberg nach eigenen Angaben „höchste Priorität“.

In letzter Zeit hielten sich zwar hartnäckig Gerüchte, wonach die Stadt Garching das Projekt durch die Aufstellung eines eigenen Bebauungsplans verhindern würde. Doch auf Hallo-Nachfrage zeigte sich Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann als echter Windrad-Fan: „Diese Pläne sind eine positive Entwicklung, die dem Zeitgeist entspricht. Wir alle wollen die Energiewende. Die Stadt Garching plant derzeit selbst, eine kleine Windenergie-Anlage zu errichten.“ Das Windrad auf dem Fröttmaninger Berg wird also nicht mehr lange alleine stehen. mh

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