Kreuzung soll entschärft werden

Ziel: Weniger Unfälle

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Unterföhrings gefährlichste Kreuzung soll entschärft werden.

Unterföhring – Sie ist eine absolute Gefahrenstelle für Radfahrer, Fußgänger und auch Autofahrer: Die Kreuzung an der Münchner Straße soll in Zukunft sicherer werden

Wenn es nach der Unterföhringer CSU geht, dann muss es für Fahrradfahrer an der Münchner Straße im südlichen Ortsbereich sicherer werden.

Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer informierte bei der Bürgerversammlung bereits darüber, dass die Ampelschaltungen umgestellt werden.

Ein entsprechender Antrag der Fraktion fand im Gemeinderat über alle Parteigrenzen hinweg Zustimmung. Konkret betroffenen sind die Kreuzung der Leinthalerbrücke, der Ring- und Münchner Straße. Gerade während der Stoßzeiten sind in diesem Bereich viele Fahrradfahrer unterwegs – und immer öfter kommt es dort zu gefährlichen Situationen. Wer von der Leinthalerbrücke in Richtung Moosstraße fahren möchte, muss die Münchner Straße queren, an der es sich auch immer öfter staut – gerade für Radler wird es schnell brenzlig.

Nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss soll beim vierspurigen Ausbau des Föhringer Rings, der den nördlichen Landkreis deutlich entlasten soll, ein besonderes Augenmerk auf diese riskante Kreuzung gelegt werden.

Das Thema wird nach den Worten des Unterföhringer Bauamtsleiters Lothar Kapfenberger unter anderem auch auf der Agenda für den geplanten Verkehrs-Workshop stehen. Unterdessen hat das staatliche Bauamt Freising bereits die Ampelschaltung umgestellt, wie Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer in der Bürgerversammlung Unterföhring mitteilte. Radfahrer und Fußgänger bekommen nun eher Grün und müssen nicht mehr den Druckknopf betätigen.

Julia Langhof

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