Bezirksausschuss möchte einen langfristigen Vertrag erwirken

Manege frei: Findet Wannda künftig jeden Sommer statt?

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Auf der Brachfläche an der Lindberghstraße gastiert seit vier Jahren der „Wannda Circus“.

Freimann – Ein kunterbuntes, kulturell-diverses Spektakel: Für einen Zeitraum von drei Monaten wird die Freifläche in Freimann zur Manege des „Wannda Circus“ – vielleicht langfristig?

Jedes Jahr verwandelt sich die Freifläche in Freimann für drei Monate in eine bunte Manege. Denn dann gastiert der kunterbunte „Wannda Circus“ im Münchner Norden. Wenn es nach der CSU im Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann geht, ab 2019 gerne regelmäßig. Die Stadt soll mit Wannda einen dauerhaften Vertrag organisieren, damit das Viertel mehr Planungssicherheit für sein Sommer­fest hat.

„Insbesondere für junge Menschen stellt der Circus Wannda eine wichtige kulturelle Nische dar“, heißt es im Antrag, den Gunhilde Peter initiierte. „Da sich dieser Standort in den letzten vier Jahren bewährt hat, ist es sinnvoll und zweckmäßig, die Sommernutzung durch den Wannda für einen Zeitraum von fünf Jahren festzulegen.“ Der zukünftige Vertrag soll festlegen, dass die „gleiche Nutzung wie in den vergangenen Jahren“ erlaubt wird. 

Der einzige Haken ist eine erneute mögliche Lärmbelästigung. Denn: Freimanner Anwohner sahen die Besucher nicht gerade als Bereicherung und beschwerten sich im BA (Hallo berichtete). „Die Lärmbelästigung und die Vermüllung ist ein Riesen­problem“, sagte im März 2018 der geschäftsführende Vorstand der Siedlungsgenossenschaft, Robert Eggl, in der Sitzung des Gremiums. Viele Teilnehmer reisten mit der U-Bahn an und betrunken, lärmend und wild bieselnd wieder ab, wie Eggl schilderte. Für die Zukunft möchte der BA die Lärmbelästigungen genauer überwachen. Das Gremium stimmte dem Antrag mit knapper Mehrheit zu.

Julia Langhof

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