Ehemalige Bayern-Kaserne

Weltkriegs-Munition gefunden: Es kommt weiterhin zu Räumungen

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Auf dem Gelände der ehemaligen Bayern-Kaserne ist Weltkriegs-Munition gefunden worden.

Freimann – Auf dem Gelände der ehemaligen Bayern-Kaserne wurde Weltkriegs-Munition gefunden. Erste Sprengungen gab es bereits. Jetzt kommt es zur Räumung

26. Februar 10:09 Uhr: 

Am morgigen Mittwoch wird es erneut zu planmäßigen Sperrungen rund um die ehemalige Bayernkaserne kommen.

Es bleibt zunächst bei den Sperrungen innerhalb des Kasernen-Geländes. Dieser Bereich sollte ab 7.00 Uhr nur noch verlassen werden. Zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr ist der Aufenthalt in der Sperrzone aus Sicherheitsgründen verboten. Sämtliche Einrichtungen innerhalb der Absperrung bleiben in diesem Zeitraum geschlossen. Sie wurden von Seiten der Behörden bereits informiert.

Der Bereich um die Bayernkaserne sollte großräumig umfahren werden, da mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet wird. Geplant sind diese Vorhaben und Sperrungen über einen Zeitraum von voraussichtlich sieben Wochen immer mittwochs und sonntags.

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21. Februar 16:41 Uhr: Wie die Stadt München soeben mitteilte, kam der verantwortliche Kampfmittelbeseitiger und Sprengmeister sowie ein zusätzlich in Auftrag gegebenes Expertengutachten kommen zu dem Ergebnis, dass während der Räumung, eine Sperrzone mit einem Radius von etwa 300 Metern um die Fundstelle erforderlich ist.

Die Arbeiten sind nur bei Tageslicht möglich und werden in den kommenden Wochen sonntags und mittwochs erfolgen. Der erste Tag, ist dieser Sonntag, 24. Februar. Zwischen 8 und 17 Uhr sind der Kernbereich der ehemaligen Bayernkaserne und südlich angrenzend Teile des von Helene-Wessel-Bogen und Maria-Probst-Straße umschlossenen Gebiets gesperrt. Der exakte Bereich wird hausnummerngenau bekannt gegeben.

Angrenende Bewohner sind nicht betroffen. Die Räume des Kälteschutzprogramms der Landeshauptstadt München für obdachlose Menschen auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne liegen innerhalb der Schutzzone. Die Kampfmittelbeseitigung erfolgt aber nur tagsüber zu Zeiten, in denen die kostenlosen Bettplätze ohnehin nicht genutzt werden. In einigen Fällen wird das Sozialreferat in angrenzenden Häusern auf dem Gelände lebende Geflüchtete an anderen Orten unterbringen.

Außerhalb des Geländes befinden sich einige Werkswohnungen und vor allem Firmengebäude des Euro-Industrieparks in der Schutzzone. Das Kommunalreferat der Landeshauptstadt, seit 2011 Eigentümer der ehemaligen Bayernkaserne, hat die betroffenen Betriebe über die Lage informiert und zusammen mit den beauftragten Kampfmittelbeseitigern einen detaillierten Zeitplan besprochen.

Munitionsfund in Freimann

Diese konnte zum Teil schon unschädlich gemacht werden. Für einige Munitionsteile sind aber weitere Entschärfungs- und Sprengmaßnahmen nötig. Dabei kam es gestern (18.2.) zwischen 15 und 17 Uhr im Bereich der Baustelle zu Knallgeräuschen. Öffentliche Bereiche sind nicht betroffen, für Anlieger besteht keinerlei Gefahr. In den kommenden Tagen wird es voraussichtlich zu weiteren Entschärfungs- und Sprengmaßnahmen kommen.

Weitere Informationen hierzu würden nach Angabe der Feuerwehr nach Abschluss der Sondierungsarbeiten veröffentlicht.

Polizei München/LH München/lit/se

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