In der Gemeinde stehen neue Wahlen an

Entscheidung gefallen: Der Seniorenbeirat wird aufgelöst

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Erst im August 2017 wurde das Gremium als Vertreter für die Interessen der älteren Bewohner der Gemeinde gewählt.

Unterföhring – Ein Schock für die Alten-Vertretung: Nach zwei Kündigungen und einer verzwickten Situation mit potentiellen Nachrückern muss in der Gemeinde neu gewählt werden

Neuwahlen in der Gemeinde: Weil zwei Mitglieder des Seniorenbeirats ausscheiden, muss die Generation 60 plus in Unterföhring im Februar 2019 neu wählen. Sylvia Heinzl und Lutz Arthur haben ihre Ämter aus persönlichen Gründen niedergelegt. Da auch die gewählten Nachrücker nicht zur Verfügung stehen, folgt vorerst die vollständige Auflösung der Alten-Vertretung.

Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer erklärt, dass ein Seniorenbeirat laut Satzung nur dann als arbeitsfähig gilt, wenn er mindestens sechs aktive Mitglieder zählt.

Denn: Laut Satzung ist der Seniorenbeirat nur arbeitsfähig, wenn er mindestens sechs Mitglieder zählt. Mit dem Rückzug von Heinzl und Lutz ist das nicht mehr der Fall, wie Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer in der letzten Gemeinderatssitzung berichtete. Der siebenköpfige Beirat hatte sich erst im August 2017 gebildet und sollte ursprünglich drei Jahre im Amt bleiben. Zu den Aufgaben des Senioren­beirats gehört es, die kommunalen Behörden und die Öffentlichkeit auf die Anliegen der älteren Generation aufmerksam zu machen und an Lösung­en mitzuarbeiten.

Einen Zeitplan für das Prozedere zur Wahl gibt es bereits: Ab Donnerstag, 15. November, können sich Interessenten bewerben. Pro Kandidat braucht es zehn Unterschriften. Die Frist zur Abgabe der Wahlvorschläge endet am Montag, 17. Dezember. Am Donnerstag nach Weihnachten werden diese dann laut Kemmel­meyer bekannt gemacht. Ende des Jahres sollen laut Bürgermeister an alle Unterföhringer, die 60 Jahre und älter sind, die Briefwahlunterlagen verschickt werden, die bis zum 18. Februar ans Rathaus geschickt werden müssen. Einen Tag später wird dann der neue Seniorenbeirat vereidigt, dessen Amtszeit am 1. April beginnt.

Julia Langhof

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