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Neuer Antrag im Stadtrat nach Unfällen – drei im Norden

Forderung nach mehr Radfahrer-Sicherheit

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Selten geht ein Unfall mit Fahrrad glimpflich ab. Umso wichtiger ist es, gerade die Radler zu schützen.

„Die Stadt München wird ihrer Verantwortung nicht gerecht“, findet Sonja Haider (ÖDP).

Es dauert noch ein paar Wochen, bis die offiziellen Statistiken über Verkehrsunfälle in München aus dem abgelaufenen Jahr präsentiert werden. Für Sonja Haider waren es in jedem Fall zu viele. Vor allem wegen Crashs mit Fahrrädern im Münchner Norden stellte die ÖDP-Stadträtin einen weiteren Antrag im Stadtrat.

„Die Stadt wird an vielen öffentlichen Wegen ihrer Verantwortung zum Schutz der verwundbarsten Verkehrsteilnehmer nicht gerecht“, erklärt Haider. Vor allem Radfahrer würden zu oft zu den Leidtragenden zählen. Ende September hatte es mit ihnen gleich zwei schwere Unfälle im Norden gegeben: Erst an der Ecke Lasallestraße/Triebstraße, eine Woche später in der Dachauer Straße. Ende Oktober folgte dann ein weiterer Unfall, diesmal an der Kreuzung Ingolstädter Straße/Frankfurter Ring. Gefährliche Situationen, die nicht zu verhindern sind?

„Wir fordern die Stadtverwaltung auf, unverzüglich große Kreuzungen mit Rotmarkierungen und gegebenenfalls Warnschildern und -leuchten auszurüsten. Außerdem darf die ‚Leistungsfähigkeit’ des Kraftverkehrs keine Priorität vor der Vermeidung von tödlichen Unfällen haben“, fordert Haider. Die Chancen auf ein Umdenken sind allerdings eher gering. Bereits vor einem halben Jahr führte ein Antrag von ihr im Stadtrat zu keinerlei Konsequenzen. Wohl auch, weil sich ein umsichtigeres Miteinander im Straßenverkehr nicht durch Gesetze und Verordnungen alleine schaffen lässt. Die Vollversammlung des Stadtrates befasst sich am 25. Januar mit dem Antrag. mh

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