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Finanziell prima aufgestellt

Noch ahnt sie nicht wirklich etwas von der großen Ehre, aber vielleicht wird es ihr später einmal gefallen: Die vier Wochen alte Leni Bertling ist die 10.000 Bürgerin der Gemeinde Unterföhring und wurde als solche bei der Bürgerversammlung begrüßt. Lenis Eltern Katja und Jürgen nahmen die Ehrung von Bürgermeister Franz Schwarz entgegen. Unseren Bericht aus der Bürgerversammlung in Unterföhring lesen Sie auf Seite 16. Foto: Gde. Unterföhring

Unterföhring ist weiterhin schuldenfrei, hat eine Steuerkraft pro Einwohner von fast 6.700 Euro und liegt damit auf Platz zwei der 29 Landkreisgemeinden um München und der 2.031 kreisangehörigen Gemeinden in Bayern, jeweils hinter Grünwald. Dass es eine derartige Reihe von guten Nachrichten zu vermelden gibt, ist bei Unterföhringer Bürgerversammlungen schon fast die Regel. Vielleicht kamen deshalb nur knapp 90 Bürger zur Bilanz von Gemeindechef Franz Schwarz.

„Unterföhring ist prima aufgestellt und wird es auch bleiben“, betonte Bürgermsiter Franz Schwarz in seinem Bericht zur Bürgerversammlung. Die Krise habe zwar auch Unterföhringer Steuerzahler gestreift, sodass die Gewerbesteuereinnahmen zwar über dem Ansatz von 40 Millionen Euro, aber unter den Einnahmen von 2010 liegen würden. Anstehende Vorhaben und die Folgekosten von Investitionen seien aufgrund der exzellenten Finanzlage der Gemeinde gesichert. Auch Landrätin Johanna Rumschöttel (SPD) hatte Grund zur Freude, schließlich bekommt der Landkreis aus Unterföhring über die Kreisumlage 27,5 Millionen Euro aus Unterföhring. Eineinhalb Stunden dauerte der Bericht, den Bürgermeister Schwarz lieferte und nahezu kein Projekt der Gemeinde, vollendet oder erst angedacht, blieb unerwähnt. Im Mittelpunkt stand unter anderem das Bauen, wo nach Bürgerhaus, Sportzentrumserweiterung und Kinderhaus nun die nächsten großen Dinge anstehen, unter anderem wird 2012 das Einheimischenmodell an der Aschheimer Straße weiter voran getrieben, 14 Selbstbauer können mit dem Bau beginnen, die Planungen für Mietwohnungen für Einheimische beginnen. Befassen wird sich der Gemeinderat 2012 mit der Bebauung des BAHOG-Geländes am S-Bahnhof, wo ein Haus für die Volkshochschule und unter Umständen auch ein Nahversorgungszentrum entstehen sollen. Wichtig und unaufschiebbar ist für die Gemeinde die Erweiterung der Grundschule. Die Gemeindehalle wird 2012 abgerissen werden, die Planungen für einen Sporthallenneubau, für angepasste Hort- und Mittagsbetreuung laufen auf Hochtouren. Beispielhafte Kinderbetreuung Was die Kinderbetreuung angeht, steht Unterföhring sehr gut da, 90 Prozent des Bedarfs nach Krippenplätzen sind abgedeckt, die Nachfrage nach Kindergartenplätzen konnte sogar zu 100 Prozent erfüllt werden. Das Kinderhaus wurde eröffnet, die Krippe 3 umgebaut und an den neuen Betrieb angepasst. Für ein Gymnasium in Unterföhring will Bürgermeister Schwarz weiterhin kämpfen, „wir geben nicht auf“. Auch in Unterföhring gibt es trotz einem 13-Prozent-Anteil von Einwohnern unter 10 Jahren den demographischen Wandel, die Bürger werden älter. Deshalb sitzt das Rathaus gemeinsam mit Fachleuten an der Ausarbeitung eines Seniorenkonzepts, um den Bedarf nach Tages- und Kurzzeitpflege zu klären. Die Arbeit des Feringahauses sei nach wie vor wichtig und unabdingbar, meinte Schwarz. K. Bühring

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