Im Norden Münchens

Münchnerin verbrennt in eigener Wohnung

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Feuerwehreinsatz

Bei einem Wohnungsbrand in München kommt eine Frau ums Leben. Unvorstellbar: Als das Unglück bemerkt wird, war das Feuer schon wieder erloschen.

München - In den frühen Samstagmorgenstunden ist eine 80-jährige Dame bei einem Brand ums Leben gekommen. 

Eine Mitarbeiterin des Pflegedienstes öffnete die Wohnungstüre eines Mehrparteienhauses im sechsten Obergeschoss an der Riemerschmidstraße. Dabei bemerkte sie einen Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung in der Wohnung. 

Vom Eingangsbereich aus entdeckte die Pflegekraft die Bewohnerin auf dem Sofa und setzte umgehend einen Notruf ab. Als die alarmierten Kräfte eintrafen, wurden diese von der Pflegerin vor der Wohnungstüre erwartet. Sie teilte dem Einsatzleiter mit, dass die Bewohnerin mit starken Verbrennungen auf dem Sofa sei. 

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Menschenrettung vor. Dieser konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Das Feuer war bereits erloschen. 

Mit einer Wärmebildkamera wurde die Wohnung kontrolliert. Dabei stellten die Kräfte fest, dass ein Rauchmelder im Brandraum sowie mehrere Kleiderbügel im Flur durch die Hitze geschmolzen waren. Ebenso war das Innenfenster der Balkontüre im Wohnzimmer gesprungen. 

Um die Verrauchung aus der Wohnung zu entfernen, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Abschließend wurden die angrenzenden Wohnungen kontrolliert. Die Mitarbeiterin des Pflegedienstes wurde bis zum Eintreffen des Kriseninterventionsteams durch die Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr betreut. 

Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

Feuerwehr/lit

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