Bebauungsplan wird aufgestellt

Feldmochinger Anger soll zum Park werden

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Teile des Feldmochinger Angers können bereits als Spielwiese genutzt werden – jetzt soll die Fläche als Park gestaltet werden.

Feldmoching-Hasenbergl: Es könnte bald einen neuen Stadtteilpark im Münchner Norden geben: Der so genannte Feldmochinger Anger soll als Erholungs- und Freizeitfläche gestaltet werden. 

 Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat beschlossen, dass im Bereich Gundermannstraße, Lerchenstraße, Malvenweg, Langenpreisinger Straße und Johann-Emmer-Straße ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass der Feldmochinger Anger zum Stadtteilpark ausgebaut wird. 

Sport- und Spielgelegenheiten für alle Altersgruppen

In dem Gebiet sollen zum Beispiel Sport- und Spielgelegenheiten für alle Altersgruppen sowie Biotopflächen geschaffen werden. Außerdem sind Fuß- und Radwege zwischen den umliegenden Wohngebieten und dem Park sowie von Norden nach Süden und in Ost-West-Richtung geplant. Derzeit besitzt die Stadt jedoch erst 55 Prozent der Flächen des Feldmochinger Angers. Die übrigen Grundstücke gehören mehreren privaten Eigentümern und einer Stiftung. Zwei kleinere Waldgrundstücke sind im Besitz des Freistaats Bayern. Viele Flächen werden von Landwirten für Ackerbau und Wiesen genutzt.

Kommunalreferat verhandelt mit Eigentümern

Laut Thorsten Vogel vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung sollen zunächst die Flächen im Eigentum der Stadt provisorisch gestaltet werden. „Ein endgültiger Ausbau erfolgt nach dem Erwerb der restlichen Flächen durch die Landeshauptstadt“, erklärt er. Das Kommunalreferat würde dazu mit den Eigentümern verhandeln. Außerdem soll ein Masterplan mit genauen Ausbauzielen erstellt werden. Dieser soll die Grundlage für einen Gestaltungsentwurf sein, den das Baureferat ausarbeitet. „Derzeit ist es leider noch nicht möglich, einen genauen Zeithorizont zur Umsetzung der Maßnahmen zu benennen“, sagt Vogel.

cla

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